JMF-Schüler mit bayerischem Superpreis ausgezeichnet

Über 4000 Einsendungen gingen beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“ im Schuljahr 2018/2019 ein. Viktoria und Simon Köppl vom Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld waren dabei unter den besten 54 Schülern aus ganz Bayern und wurden im Deutschen Museum in München mit dem begehrten „Superpreis“ belohnt.

Für die anspruchsvollen Experimente aus Chemie und Physik, welche Viktoria und Simon komplett selbstständig außerhalb des regulären Unterrichts durchführten, griffen sie auf Alltagschemikalien aus Apotheke, Drogerie und Baumarkt zurück. Sie analysierten Zaubermalstifte und Zaubertinten, züchteten Salzkristalle und bauten einen Polarimeter, um Experimente mit polarisiertem Licht durchführen zu können. In allen drei Wettbewerbsrunden erhielten die Nachwuchsforscher für ihre eingereichten Protokolle jeweils die höchste Auszeichnung sowie einen Sachpreis und überzeugten mit exakten und ausführlichen Versuchsbeschreibungen. Da die beiden Geschwister mit ihren experimentellen Fähigkeiten, ihrer Kreativität und ihrem Durchhaltevermögen zur absoluten Experimentier-Elite Bayerns gehören, wurden sie vom Kultusministerium ins Deutsche Museum eingeladen, um mit weiteren naturwissenschaftlichen Spitzenschülern ausgezeichnet zu werden. Als Lohn für ihre Mühen und die vielen Stunden, die sie im heimischen Labor verbrachten, bekamen sie neben einer Urkunde auch professionelle Laborgeräte überreicht. Auch die Schulleiterin Dr. Beate Panzer freute sich, dass es den beiden Nachwuchsforschern gelungen ist, erstmalig den bayernweiten „Superpreis“ ans JMF-Gymnasium Burglengenfeld zu holen.

 

Jugendliche in den sozialen Medien

Kinder und Jugendliche bewegen sich scheinbar problemlos und selbstverständlich in der digitalen Welt, soziale Netzwerke sind zentrale Elemente ihres täglichen Lebens. Sie sind sich aber der immensen Gefahren, die darin lauern, oft nicht bewusst. Warum es problematisch sein kann, allzu leichtfertig persönliche Daten preiszugeben und Fotos online zu stellen und wie man sich relativ sicher im Netz bewegen kann, zeigte Bruno Lux in seinem Vortrag am 1. Oktober vor Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufe. Der ehemalige Leiter der Schulberatungsstelle in Niederbayern referierte am Abend auch vor den Eltern. Er betonte, dass das Web 2.0, das Mitmachnetz, viel Positives biete: Unterhaltung, Möglichkeiten zur Selbstdarstellung, Informationen und Vernetzung mit anderen. Doch dieser „grüne Bereich“, wie Lux ihn bezeichnete, werde verlassen, „sobald jemand das Urheberrecht oder das Persönlichkeitsrecht anderer verletzt und sich dadurch strafbar macht“. Bruno Lux informierte dabei nicht nur über aktuell beliebte Apps, Spiele und Programme, sondern illustrierte mithilfe zahlreicher Beispiele, welche straf- und zivilrechtlichen Folgen mögliche Rechtsverletzungen haben. Lux sieht es als unabdingbar an, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Medienkompetenz gefördert und so befähigt werden, sich gewinnbringend, souverän und rechtskonform im Internet zu bewegen. Dies gelinge nur, wenn man mit den jungen Leuten immer wieder offen über die digitale Welt spricht, gemeinsam mit ihnen ethische Verhaltensregeln für das Netz aufstellt und deutlich auch die dunklen Seiten thematisiert, beispielsweise das Cyber-Mobbing. Die schnelle Verbreitung von Bildern, Beleidigungen und Drohungen über soziale Netzwerke verleiht dieser Art von Gewalt nämlich eine ungeheure Wucht. Am Ende seiner Vorträge unterstrich der Medienexperte, dass die beste Prävention das vertrauensvolle Verhältnis zwischen den Kindern und Jugendlichen und ihren erwachsenen Bezugspersonen sei.

Die Links zu den  Vorträgen finden Sie hier:

Schüler -> DOWNLOAD

Eltern -> DOWNLOAD

 

 

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