Laserchemie, innovative Rohstoffe und grüne Technologien – zukünftige Forscher an der Universität Regensburg

Am Institut für Chemie und Pharmazie der Universität Regensburg findet zum ersten Mal das „New Generation Camp Green Chemistry“ statt. Reund 30 besonders begabte und überdurchschnittlich interessierte  und engagierte Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr in der 11. Klasse eines Gymnasiums in der Region sind, besuchen vier Tage lang Vorlesungen und Workshops zum Thema „Nachhaltige Chemie“, führen Fachdiskussionen, experimentieren selbstständig und lernen Laborarbeit und Forschungsalltag hautnah kennen.

 

       

Darico Schade und Judith Sippel sind die Teilnehmer des New Generation Camp Green Chemistry (Foto: D. Erhardt)

 

Zu den Teilnehmern zählen jeweils maximal zwei Schüler von Kooperationsschulen, die im Netzwerk „MINT – Into a New Generation“ zusammengeschlossen sind, sowie weitere Schülerinnen und Schüler aus dem Umkreis der Universität Regensburg, die sich aufgrund einer überzeugenden Bewerbung und herausragenden Noten im naturwissenschaftlichen Bereich erfolgreich für das Camp beworben hatten. Mit dabei sind Judith Sippel und Darico Schade, beide Schüler des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld. Als Teilnehmer des bayernweit ersten Camps dieser Art, bekommen sie die Möglichkeit, sich mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen auszutauschen und mit ihnen und den Professoren der Universität Regensburg über aktulle Forschungsergebnisse und nachhaltige Technologien zu diskutieren. Ein attraktives Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen unter anderem zusammen mit Armin Wolf, dem Schirmherrn des Camps, mit den Buchbinder-Legionären eine Trainingseinheit absolvieren und lernen in einem Motivationsvortrag der Extremsportlerin und „Ultra Marathon Mom“ Holly Zimmermann, wie man an seine Grenzen geht und über sich hinauswachsen kann.

Bei der Durchführung des Camps wird die Universität Regensburg tatkräftig durch das Gymnasium Burglengenfeld unterstützt. Als federführende Mitgliedssschule des Netzwerks „MINT – Into a New Generation“ werden die Campteilnehmer von Lehrkräften des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld betreut. Dr. Beate Panzer, Schulleiterin und selbst Chemikerin, eröffnete zusammen mit Prof. Dr. Antje Bäumner das Camp, das ab jetzt jährlich stattfinden wird.

 

 

 

 

 

Feierliche Aufnahme: Nach der Anwartschaft wird das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld Vollmitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk für MINT-Spitzenförderung

 

Foto (M. Beer):

von l.n.r.:  Wolfgang Gollub (Vorstandsvorsitzender MINT-EC), Schulleiterin OStDin Dr. Beate Panzer und 
Gerald Heinze ( Abteilungsleiter für allgemeinbildende Schulen/Kindertagesbetreuung im Staatsministerium für Kultus)

 

Am 08. November wurde das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld auf der MINT-EC-Schulleitertagung 2019 in Dresden offiziell als Vollmitglied in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Die Schulleiterin Dr. Beate Panzer nahm dort die Mitgliedsurkunde von Gerald Heinze, Abteilungsleiter für allgemeinbildende Schulen/Kindertagesbetreuung im Staatsministerium für Kultus, und Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, entgegen.

 

Aufgrund der Anstrengungen in den letzten Jahren, wie der stärkeren Vernetzung mit zahlreichen Kooperationspartnern aus regionalen Unternehmen und Vereinen sowie Hochschulen und Universitäten (z. B. MINT-Camp an der Universität Regensburg), der Mitarbeit am MINT-EC-Themencluster „HPI Schulcloud“ oder dem schulinternen MINT-Wettbewerbskonzept und Auszeichnungen bei „Jugend forscht“ konnte das Gymnasium Burglengenfeld sein hervorragendes MINT-Profil beweisen.

„Die neu aufgenommenen Schulen kommen in ein lebendiges Netzwerk mit vielfältigen Angeboten, Gestaltungs- und Kooperationsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen“, sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, „das sind beste Voraussetzungen für die weitere Schulentwicklung.“ Bereits im Juli tagte die Fachjury in Berlin, um über die 48 eingegangen Bewerbungen im MINT-EC- Auswahlverfahren 2019 zu entscheiden. Zehn Schulen wurde von der Jury ein hervorragendes MINT-Profil attestiert, welches sie für das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC qualifiziert. Interessierte Schulen können sich einmal jährlich bewerben und am MINT-EC-Auswahlverfahren teilnehmen. Die Schulen müssen qualitative und quantitative Kriterien erfüllen und ein anspruchsvolles und umfassendes MINT-Profil nachweisen. Besondere Beachtung findet auch das Medienkonzept einer Schule, das einen fächerübergreifenden Medien- und Methodenlehrplan, ein schulisches Ausstattungskonzept und einen Fortbildungsplan enthalten sollte.

Als MINT-EC-Schule darf das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld außerdem das von der Kultusministerkonferenz (KMK) anerkannte MINT-EC-Zertifikat verleihen. Das MINT-EC-Zertifikat würdigt das MINT-Engagement von Schülerinnen und Schülern während ihrer gesamten Schullaufbahn. Es bietet Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Länder unabhängige Einordnung der Schülerleistungen.

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums besichtigten Eurofighter (TaktLwG 74) in Neuburg an der Donau

 

Interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld wollten sich aus erster Hand über die Berufsmöglichkeiten bei der Luftwaffe der Bundeswehr informieren. In Absprache mit Herrn Amtmann Miedl (Karrierecenter der BW in Weiden) und den Oberstufenkoordinatoren Blaha und Deml wurde eine Fahrt nach Neuburg an der Donau zum taktischen Luftwaffengeschwader 74 (TaktLwG 74) ermöglicht. Neben der eindrucksvollen Besichtigung des Eurofighters konnten sich einige Schüler am Flugsimulator unter Beweis stellen.

 

 

Foto: Freymann

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