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Überblick über die aktuellen Mitteilungen:
- „Leo, leo - Bayernfinale des Vorlesewettbewerbs Spanisch in München (mehr...)
- Lateinunterricht an außerschulischen Lernorten (mehr...)
- Abschlussball der 10. Klassen in festlicher Atmosphäre (mehr...)
- Zeitzeugengespräch über den „Deutschen Herbst“ in den 9. Klassen (mehr...)
- Erlebnisreicher Schüleraustausch in Polen (mehr...)
- JMF-Gymnasium Laufteam wieder stark vertreten beim Kallmünzer Frühlingslauf (mehr...)
- BULBI am JMF-Gymnasium Burglengenfeld – Fit für die Zukunft (mehr...)
- Lesefreude auf Englisch: Enrichment-Schüler begeistern Unterstufe (mehr...)
- Burglengenfelder Gymnasiasten absolvieren Handwerksparcours (mehr...)
- Oberstufentheater des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums begeistert mit „Der arme Teufel“ (mehr...)
„Leo, leo“
Bayernfinale des Vorlesewettbewerbs Spanisch in München
Im Schuljahr 2025/26 nahm das JMF Gymnasium erneut am Vorlesewettbewerb des Deutschen Spanischlehrkräfteverbands (DSV) teil, der am 30. April 2026 zum zweiten Mal im Instituto Cervantes in München ausgetragen wurde. Der Wettbewerb richtet sich an Lernende im ersten Spanischlernjahr (8. bzw. 11. Klasse) und versammelt Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gymnasien in ganz Bayern.
Nach dem schulinternen Vorentscheid durfte die Gewinnerin Alexandra Demian-Molnár aus der Klasse 8f mit ihrer Spanischlehrerin und einer Mitschülerin nach München fahren und dort beim bayernweiten Wettbewerb das JMF Gymnasium vertreten.
Alle Kandidatinnen und Kandidaten lasen zunächst einen bekannten Text sowie einen spanischen Zungenbrecher vor, bevor im Finale ein völlig unbekannter Text präsentiert werden musste – und das nach nur vier Minuten Vorbereitungszeit.
In der ersten Runde beeindruckte Alexandra die Jury, die überwiegend aus spanischen Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern bestand, mit einer ausgezeichneten spanischen Aussprache und einem mitreißenden Vortrag und schaffte es damit bis ins Finale. Eine hervorragende Leistung nach weniger als einem Jahr Spanischunterricht!
¡Enhorabuena!

R. Giehrl [Schuljahr 2025/26]
Lateinunterricht an außerschulischen Lernorten
Lateinschüler der Jahrgangsstufen 7 und 10 entdecken die Römer von neuen Seiten
Dass im Lateinunterricht nicht nur mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen gearbeitet wird, ist längst gängige Unterrichtspraxis. Tagtäglich sind die Lateinlehrkräfte bemüht, Farbe und Vielfalt besonders im Bereich kulturelles Wissen über die Antike in ihren Unterricht einzubeziehen. Als ganz besonders lebendig durften die Lateinschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufen 7 und 10 die antike Denk- und Lebensweise bei zwei Exkursionen erfahren.

10.-Klässler erkunden Glyptothek und Abgusssammlung in München
Am 14. April fuhren die Lateingruppen der 10. Jahrgangsstufe nach München, um dort die Glyptothek und das Museum für Abgüsse antiker Bildwerke zu erkunden. Die Führung in der Glyptothek beschäftigte sich mit Porträts antiker Persönlichkeiten. Die Jugendlichen erfuhren dabei, dass bereits in der Antike Bildnisse bei Weitem nicht reales Aussehen abbilden mussten. Viel mehr ließen sich Schriftsteller und Politiker so in Stein meißeln, wie sie sich gefielen und wie sie gesehen werden wollten. Die Schüler wurden dabei eingeladen, jede einzelne Falte und Haarsträhne zu interpretieren, um am Ende festzustellen, welche Details Weltwissen und Weisheit, welche jugendliche Dynamik und Aufbruchsstimmung oder welche schlicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten berühmten Familie symbolisieren wollen. Manipulation durch bewusste bildliche Darstellung ist also nicht erst in Zeiten der Bilderschaffung mithilfe künstlicher Intelligenz beliebt, so das Fazit, das zugleich den Aufruf mit sich brachte, Bilder grundsätzlich mit einem kritischen Blick zu betrachten.
Ebenso unter den Titel „politische Bildung“ darf die Führung im Museum für Abgüsse antiker Bildwerke gestellt werden. In diesem Museum sind Gipsabgüsse berühmter Statuen und Reliefstrukturen zu bestaunen, deren Originale weltweit über die verschiedensten Museen verteilt sind. Für die Schülerinnen und Schüler standen Darstellungen von Kaiser Augustus im Fokus, im Besonderen des berühmten Augustus von Primaporta. Mit einigen Hilfestellungen gelang es den Jugendlichen herauszuarbeiten, wie Augustus, der erste Kaiser Roms, sein Volk nicht zuletzt durch Bilder so beeinflusste, dass die neue, monarchisch organisierte Staatsform des Prinzipats vom Volk kaum noch hinterfragt wurde: Mutter Erde mit einem reichlich gefüllten Füllhorn und wohlgenährten Kindern lässt Wohlstand erahnen und illustriert das von Augustus ausgerufene „goldene Zeitalter“. Die Abbildung verschiedener Gottheiten, besonders des Himmels- und Sonnengottes mit ihrer Anhängerschaft, will zeigen, dass Augustus von den Göttern begünstigt ist. Die geschichtlich kaum relevante Szene der friedlichen Rückgabe eines verlorenen Feldzeichens durch die Parther an die Römer als zentrales Element wird auf dem Brustpanzer des Augustus von Primaporta propagandistisch ausgeschlachtet und soll verdeutlichen, dass Augustus derjenige ist, der Rom den Frieden bringt. Manch einer hatte am Ende der Führung das nicht unnachvollziehbare Gefühl, dass sich die Geschichte in unseren Tagen in mancher Hinsicht zu wiederholen scheint.
7.-Klässler rudern mit einem Römerschiff
Die Praktiken des römischen Militärs am nassen Limes durften die Lateinschülerinnen und -schüler der 7. Jahrgangsstufe am 5. Mai bei einer Fahrt mit der sog. „Navis lusoria“ selbst ausprobieren. Das Institut für Alte Geschichte der Universität Regensburg hat vor Jahren ein römisches Erkundungsschiff originalgetreu nachgebaut, das in den Sommermonaten in Mariaort liegt. Schnell wurde klar, dass das Rudern auf so einem Schiff gar nicht einfach ist und den Ruderern viel an Kraft, Konzentration und Disziplin abverlangt. Die langen Holzruder sind schwer, es muss im Takt gerudert werden, um das Ruder nicht mit dem des Vorder- oder Hintermannes zu verkeilen, und der Muskelkater in den Oberarmen ist am Ende der Fahrt garantiert. Die Kinder durften ausprobieren, wie man auf Kommando rudert, um besonders schnell zu werden, und dass es bei einer Schleichfahrt gilt, gut auf die anderen Rücksicht zu nehmen, um ohne Tonsignale die Ruder im Takt zu bewegen. Die ca. einstündige Erkundungsfahrt führte einige hundert Meter Naab aufwärts ins „Germanenland“. Am Ende durften sich die drei Gruppen auf einer kurzen Sprintstrecke miteinander messen.

Als zweiter Programmpunkt zeigten Mitarbeitende des Instituts für Alte Geschichte den neugierigen Schülerinnen und Schülern, wie ein römischer Legionär typischerweise ausgerüstet war. Um das Gewicht von Rüstung und Waffen zu verdeutlichen, durften einige Schüler die Gegenstände anprobieren. Am Ende waren nach den eindrucksvollen Erfahrungen des Ausflugs alle recht dankbar, nicht als römischer Soldat die Grenze zu den Germanen sichern zu müssen, sondern friedlich mit dem Bus wieder nach Burglengenfeld fahren zu dürfen.

S. Paul [Schuljahr 2025/26]
Abschlussball der 10. Klassen in festlicher Atmosphäre

[Foto: T. Zelter, Q13]
Am 25. April 2026 feierten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums ihren lang erwarteten Tanzkursabschlussball und hatten sich in den Wochen zuvor im Tanzkurs intensiv auf diesen besonderen Abend vorbereitet.
Unter der Leitung von Stefan Schlosser vom ADTV Tanzcentrum Burglengenfeld erlernten sie verschiedene Standard- und Lateintänze, verbesserten ihr Taktgefühl und wuchsen als Tanzpaare zusammen. Begleitet und organisiert wurde der Abend von StRin Agnieszka Hübner.
Nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto durch das JMF-Technik-Team eröffneten die festlich gekleideten Jugendlichen den Ball mit einem feierlichen Einzug und zeigten anschließend eindrucksvoll ihr Können auf der Tanzfläche. Für die musikalische Begleitung sorgte eine Liveband, die mit abwechslungsreichen Rhythmen für eine tänzerische Atmosphäre sorgte.
Im Laufe des Abends füllte sich die Tanzfläche immer wieder, nicht nur mit den Schülerinnen und Schülern, sondern auch mit Eltern und Lehrkräften, die sich von der besonderen Stimmung mitreißen ließen. Wie ein Elternteil treffend formulierte: „Ein sehr gelungener und unvergesslicher Tanzabend! So viel Engagement, Herzlichkeit und Freude erlebt man selten.“

[Foto: T. Zelter, Q13]
A. Hübner [Schuljahr 2025/26]
Zeitzeugengespräch über den „Deutschen Herbst“ in den 9. Klassen
Am Dienstag, den 14. April 2026 erhielten die Klassen 9a, 9b und 9c in einem exklusiven Vortrag des ehemaligen GSG9-Polizisten Aribert Martin Einblicke in ein sehr traumatisches Geschehen des Jahres 1977. Der Titel „Die Entführung und Befreiung der Lufthansamaschine „Landshut“ im „Deutschen Herbst“ 1977“ ließ bereits Spekulationen über ein äußerst dramatisches Ereignis zu.

Nachdem den Schülerinnen und Schülern ein grober Einblick in die Entstehung des Linksterrorismus in den 1970er- Jahren durch Pierre Kröseler von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit aufgezeigt wurde, erklärte Aribert Martin seiner Zuhörerschaft die Entstehung, Ausbildung und Aufgaben der GSG9, einer Spezialeinheit der Polizei namens „Grenzschutztruppe 9“. Die GSG9 war 1972 aufgrund von steigenden linksterroristischen Anschlägen gegründet worden und verlangte seinen Mitgliedern äußerste Disziplin im Einsatz und volle Vertrauenswürdigkeit ab.
Diese Spezialeinheit wurde 1977 losgeschickt, als die Lufthansamaschine namens „Landshut“ samt Passagieren von vier palästinensischen Terroristen entführt wurde, um im Namen der RAF, der „Rote-Armee-Fraktion“ inhaftierte RAF-Mitglieder von Deutschland freizupressen. Nach mehreren Tagen in Angst und Schrecken für Passagiere sowie Besatzung und einer Notlandung im somalischen Mogadischu konnte die GSG9 eingreifen.
Aribert Martin, der als junger GSG9-Polizist bei der Befreiung der Geiseln mitgewirkt hat, erzählte von Erfahrungen und Eindrücken, die er durch dieses Ereignis gesammelt hatte. Er klärte die Schülerinnen und Schüler über die schrecklichen Umstände auf, mit denen die Geiseln konfrontiert waren. Nicht nur mussten sie 64 Stunden bei 60° Celsius in dem Flugzeug aushalten, sondern waren auch dauerhaft fürchterlichen Ängsten ausgesetzt. Spannend berichtete er davon, wie sich das Team der GSG9 zunächst angepirscht und dann an allen Türen der „Landshut“ positioniert hatte, um die Maschine zu stürmen. So gelang diesem Kommando in einer präzise geplanten Operation die Deeskalation und Rettung aller Geiseln. Aribert Martin schilderte eindrücklich, dass er während seiner Zeit bei der GSG9 vor allem gelernt hatte, immer durchzuhalten und weiterzukämpfen für andere und auch für sich selbst.
Mit den Worten „Never give up“ beendete Aribert Martin den sehr interessanten und lehrreichen Vortrag.
A. Ferstl und T. Schindler, 9b [Schuljahr 2025/26]
Erlebnisreicher Schüleraustausch in Polen

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Bereits die herzliche Begrüßung in Częstochowa – begleitet von regionalem Fernsehen – zeigte eindrucksvoll, welchen Stellenwert internationale Begegnungen haben können. Unter dem Leitgedanken „Freundschaft ohne Grenzen“ erlebten 25 deutsche und 25 polnische Schülerinnen und Schüler eine intensive und unvergessliche Zeit in Polen.
Im Rahmen des deutsch-polnischen Schüleraustauschs des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums verbrachten Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren neun gemeinsame Tage in Częstochowa. In Kooperation mit dem Norwid-Gymnasium (IX Liceum Ogólnokształcące im. Cypriana Kamila Norwida) arbeiteten sie an einem vielfältigen Projekt, das sowohl die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus als auch Themen wie Freundschaft, Toleranz und interkulturelles Zusammenleben umfasste. Ermöglicht wurde diese Begegnung durch die finanzielle Unterstützung des Bayerischen Jugendrings, des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) sowie der Sanddorf-Stiftung aus Regensburg.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den organisierenden Lehrkräften Martin Bauer und Agnieszka Hübner sowie der Sozialpädagogin Monika Schmid.
Ein abwechslungsreiches Programm führte die Gruppe unter anderem in das berühmte Kloster „Jasna Góra“ (Schwarze Madonna), nach Krakau mit seiner historischen Altstadt und dem Wawel sowie in das beeindruckende unterirdische Salzbergwerk „Wieliczka“. Besonders bewegend war der Besuch der Gedenkstätte „Auschwitz-Birkenau“, der den Jugendlichen die Bedeutung von Erinnerung, Verantwortung und Frieden nachhaltig vor Augen führte.
Ein zentraler Bestandteil des Austauschs war zudem die Unterbringung in Gastfamilien, die authentische Einblicke in Alltag, Kultur und Lebensweise des Gastlandes ermöglichte – Erfahrungen, die in dieser Intensität kaum im privaten Rahmen möglich wären.
Am Ende standen nicht nur zahlreiche neue Eindrücke, sondern auch echte Freundschaften über Grenzen hinweg. Der Abschied fiel entsprechend schwer, viele Emotionen begleiteten die Rückreise, verbunden mit der Gewissheit, diese außergewöhnlichen und prägenden Tage erlebt zu haben.
Eine Jugendbegegnung, die in Erinnerung bleibt.

A. Hübner [Schuljahr 2025/26]
JMF-Gymnasium Laufteam wieder stark vertreten beim Kallmünzer Frühlingslauf

Am vergangenen Wochenende startete wieder ein riesiges, laufbegeistertes Team aus Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Geschwisterkindern, Eltern und sogar Großeltern beim 23. Kallmünzer Frühlingslauf. Mit 45 angemeldeten Läuferinnen und Läufern war das Laufteam des JMF-Gymnasiums wie schon im letzten Jahr wieder sehr stark vertreten! 21 Schülerinnen und Schüler, 3 Lehrkräfte, 12 Eltern, ein Großvater und 8 Geschwisterkinder wollten über alle Distanzen für das JMF-Gymnasium Laufteam antreten und repräsentierten die Schulfamilie bei diesem tollen Event. Für manche war es die erste Laufveranstaltung, bei der sie teilnahmen, andere wiederum sind seit Jahren dabei und kämpfen jedes Jahr um neue Bestzeiten. Doch egal welches Ziel man sich setzt – durchhalten und ankommen oder Bestzeit – die Freude am Laufen ist im JMF-Laufteam um Betreuerin Christine Löhlein das Wichtigste. Und einige Läuferinnen und Läufer konnten sich dann sogar über einen Platz auf dem Treppchen oder unter den Top Ten ihrer Altersklasse freuen:
Beim Bambinilauf über 500 m erreichte Jakob Preißl den 1. Platz sowie Moritz Hetzenecker den 3. Platz. Auf der 1500 m-Strecke wurde bei den Jungen sowohl in der Altersklasse MKU 12 als auch in der Gesamtwertung Bastian Harbauer Erster, Kilian Adler Dritter und Tim Hetzenecker Vierter. Bei den Mädchen holte Luisa Löhlein in der AK WKU 12 die Silbermedaille. Über Bronze in der AK WKU 14 durfte sich Rosi Mittermeier freuen und Anna Rothdauscher erreichte einen starken 4. Platz. Auf der 5 km-Strecke wurde in der Frauenwertung Norah Adler Dritte und Magda Ostfalk schaffte es ebenfalls unter die Top Ten. In der Männerwertung erreichten Lukas Wein den 3., Bastian Harbauer den 5. und Albert Weber den 10. Platz! Betreuerin Christine Löhlein konnte sich beim 10 km-Lauf in der AK W40 den 2. Platz erkämpfen, ihr Kollege Stefan Maurer freute sich über Bronze in der AK M45 und Michael Hetzenecker wurde vierter in der AK M40. Beim Halbmarathon erreichte Matthias Löhlein in der AK M45 den 2. Platz.
Ein sehr erfolgreicher Tag also für das Laufteam des JMF-Gymnasiums Burglengenfeld und ein schönes Gemeinschaftserlebnis für die Schulfamilie!
C. Löhlein [Schuljahr 2025/26]
BULBI am JMF-Gymnasium Burglengenfeld – Fit für die Zukunft
Einen umfassenden Einblick in die Berufs- und Studienwelt erhielten mehr als 900 Schülerinnen und Schüler bei der diesjährigen Burglengenfelder Bildungsmesse (BULBI) am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium. Organisiert wurde die Veranstaltung vom P-Seminar Wirtschaft und Recht unter der Leitung von Studiendirektor Andreas Blaha – mit großem Erfolg.

Den Auftakt bildete bereits im Vorfeld eine hochkarätige Veranstaltung: In Zusammenarbeit mit Marcus Geh und Markus Piller konnte das Seminar den renommierten KI-Forscher Prof. Dr. Gröner gewinnen. In seinem Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz und die Arbeitswelt von morgen“ zeigte er eindrucksvoll die Chancen, aber auch die Herausforderungen auf, die mit dem technologischen Wandel einhergehen.
Im Anschluss diskutierte Prof. Dr. Gröner in einer von Marcus Geh moderierten Podiumsrunde mit Schulleiter Christian Schwab, Lehrkräften sowie den Schülern Niklas Bitter und Lukas Fleischmann über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Schulalltag und deren Auswirkungen auf zukünftige Berufsbilder. Die Veranstaltung bot damit eine ideale Einstimmung auf die eigentliche Bildungsmesse.
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Am Donnerstag, den 16. April 2026 um 10.00 Uhr, öffnete die BULBI schließlich ihre Türen in der Turnhalle des Gymnasiums. Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler des P-Seminars hatten den Messetag organisiert und ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Rund 50 regionale und überregionale Unternehmen sowie Behörden präsentierten ihre Ausbildungs- und Studienangebote.
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Neben den Jahrgangsstufen 10 bis 13 des JMF-Gymnasiums nutzten auch Schülerinnen und Schüler anderer Schulen die Gelegenheit, sich zu informieren – darunter das Gymnasium Nabburg, das Gymnasium Oberviechtach, das Gymnasium Schwandorf, die Realschule Burglengenfeld sowie die Regensburger Domspatzen mit ihren Abschlussklassen. In zahlreichen Gesprächen konnten sie wertvolle Kontakte knüpfen und sich über unterschiedliche Karrierewege informieren. Das Spektrum der vorgestellten Berufsfelder reichte von Industrie und Handwerk über Bildungsinstitutionen bis hin zu Medizin und Pflege. Ergänzend dazu boten Fachvorträge vertiefende Einblicke in verschiedene Branchen. Besonders attraktiv war zudem die Möglichkeit, ein Zertifikat zu erwerben, das bei späteren Bewerbungen von Vorteil sein kann. Eröffnet wurde die Messe von Schulleiter Oberstudiendirektor Christian Schwab sowie dem stellvertretenden Landrat Jakob Scharf. Für das leibliche Wohl sorgte das Catering-Team des P-Seminars, unterstützt durch die Schulverwaltung, und stellte die Versorgung der zahlreichen Gäste und Aussteller sicher. |
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Das durchweg positive Feedback von Teilnehmern und Ausstellern bestätigt den Erfolg der Veranstaltung. Das Organisationsteam zeigte sich entsprechend zufrieden und dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Mit der BULBI hat das JMF-Gymnasium einmal mehr bewiesen, wie praxisnahe Berufsorientierung gelingen kann.
A. Blaha [Schuljahr 2025/26]
Lesefreude auf Englisch: Enrichment-Schüler begeistern Unterstufe

Im Rahmen des Enrichment-Programms im Fach Englisch organisierten engagierte Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein besonderes Projekt zur Leseförderung. Ziel war es, jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern die Freude an englischsprachiger Literatur näherzubringen und gleichzeitig die „Sir-Read-a-Lot“-Abteilung unserer Schulbibliothek bekannter zu machen.
Mit viel Engagement, liebevoll gestalteten Postern und in überdurchschnittlich gutem Englisch präsentierten die Teilnehmenden eine bunte Auswahl an Büchern: von humorvollen Geschichten wie Gangsta Granny über Klassiker wie The Jungle Book bis hin zu Lern-Krimis und spannenden Fantasyromanen. Dabei gaben sie nicht nur Einblicke in die Handlung, sondern erzählten auch, warum sich das Lesen auf Englisch lohnt.

Die Aktion kam super an: Viele Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und bekamen direkt Lust, selbst ein englisches Buch auszuleihen. Gleichzeitig konnten die Präsentierenden ihre Englischkenntnisse praktisch anwenden und ihre Präsentationsfähigkeiten stärken.
Ein rundum gelungener Vormittag – und vielleicht der Start für die nächste Lieblingslektüre auf Englisch!
F. Richter & A. Kappel [Schuljahr 2025/26]
Burglengenfelder Gymnasiasten absolvieren Handwerksparcours
Gut hundert Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums durften bei einem Tag des Handwerks unterschiedliche Handwerksberufe nicht nur theoretisch kennenlernen, denn sechs regionale Handwerksbetriebe haben in den Klassenräumen kleine Praxiswerkstätten aufgebaut, in denen sie den Gymnasiasten ihre Handwerksberufe anschaulich näherbringen konnten.
Nach einer Begrüßung der 10. Klässler sowie der Handwerksbetriebe durch die Koordinatorin für berufliche Orientierung am JMF, Stephanie Bruder, startete Gitte Wagner von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz mit einem Impulsvortrag zur Karriere im Handwerk in der Bibliothek des JMF. Wagner zeigte auf, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es im Handwerk gibt und wie vielfältig die beruflichen Perspektiven auch für Abiturienten sind.
Berufserkundung ganz praktisch
Anschließend durften die Zehntklässler im Rotationsprinzip in Gruppen zu ca. 15 bis 20 Personen sechs unterschiedliche handwerkliche Stationen durchlaufen und dadurch in verschiedene Berufe hineinschnuppern. Vertreten waren am diesjährigen Tag des Handwerks ein Zimmereibetrieb, ein Hörakustiker, ein Betrieb für Anlagenmechanik im Bereich Sanitär, Heizung und Klimaanlagen, Kaminkehrer, eine Metzgerei und ein spezialisierter Automobilzulieferer. Die Schülerin Vanessa Heimerl war begeistert von der Vielfalt: „Es gab sehr vielfältige und schöne Berufe; es war für jeden etwas dabei.“
Nach Kurzvorträgen zum jeweiligen Berufsbild standen beim Handwerksparcours vor allem die praktischen Erfahrungen im Vordergrund: Es wurde ein Dachstuhl en miniature nach Bauplan errichtet, geschraubt, Rohre gebogen, modelliert, Tests gemacht, auf einer Slackline die eigene Balance erprobt und mit einer Virtual Reality-Brille die Realität simuliert. Die Schülerinnen und Schüler haben es dabei sehr begrüßt, „richtig was machen zu dürfen“. So könne man sich die Berufe besser vorstellen und sie auch ausprobieren, lautete die Rückmeldung aus der Schülerschaft.
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Balancetraining auf der Slackline |
in den Beruf hineinschnuppern mittels VR-Brille |
Metallrohre biegen leicht gemacht |
Und auch Gymnasiasten, die schon jetzt wissen, in welche berufliche Richtung es einmal gehen soll, waren vom Tag des Handwerks angetan: „Ich weiß schon genau, was ich werden will“, sagt Leonie Brost, „deswegen hat der Parcours mir persönlich nicht so viel weitergeholfen. Es war aber trotzdem eine sehr spannende Erfahrung und hat für viele sicher Türen geöffnet, wo sie es überhaupt nicht erwartet haben.“
Mit großem Engagement für den eigenen Beruf haben die Betriebe gezeigt, dass es im Handwerk vielfältige, hochspezialisierte Berufe gibt, die auch für Gymnasiasten attraktiv sind. So zieht Bruder, die Koordinatorin für berufliche Orientierung, eine positive Bilanz: „Weil die Informationen von den Profis aus dem Handwerk und der Handwerkskammer aus erster Hand erfolgen, werden sie auch von unseren Schülerinnen und Schülern als authentisch wahrgenommen. Viele sind nach diesem Tag vom Handwerk sehr positiv überrascht.“

v.l.n.r.: Gitte Wagner von der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, Vertreter der Handwerksbetriebe, Stephanie Bruder, Koordinatorin für berufliche Orientierung, Stefanie Bayer, Mitglied des Teams für Studien- und Berufsorientierung [Foto: A. Schuller]
S. Bruder [Schuljahr 2025/26]
Oberstufentheater des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums begeistert mit „Der arme Teufel“
Kurz vor den Osterferien zeigte die Oberstufentheatergruppe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums an drei Abenden im Theaterkeller der Schule ihre diesjährige Abschlusspräsentation. Die moderne Inszenierung des Märchens „Der Schmied und der Teufel“ begeisterte die rund 300 Zuschauerinnen und Zuschauer vom ersten Moment an. Gleich zu Beginn bot sich den Zuschauern ein überraschendes Bild: 15 „Seelen“ lagen regungslos auf dem Boden. Als sie nach und nach erwachten, begriffen sie allmählich ihr Schicksal. Sie wurden an den Teufel verkauft. Die folgenden elf eigenständig von den kreativen Jugendlichen erarbeiteten Szenen, waren an das klassische Märchen „Der Schmied und der Teufel“ angelehnt, erfuhren aber eine mit minimalistischen Mitteln umgesetzte und präzise mit viel Spielwitz angereicherte moderne Adaption. Im Zentrum des Theaterstücks stand der Schmied, der seine Seele aus Verzweiflung an den Teufel verkauft, um so seiner Familie das finanzielle Überleben zu ermöglichen. Doch anstatt diese Geschichte linear zu erzählen, baute die Theatergruppe unter der Leitung von Noura Zeitouni und Gerhard Eber in die Handlung zeitliche Brüche, groteske Elemente und Rückblenden ein und ermöglichte dadurch ganz unterschiedliche Blickwinkel und damit Interpretationen der Vorgeschichte des Schmieds. Ist es verwerflich, aus finanzieller Not einen Pakt mit dem Teufel einzugehen? Derart moralische Fragen nach den Konsequenzen des eigenen Handelns ließ die Inszenierung bewusst unbeantwortet, während die jugendlichen Schauspieler in ihrer Darstellung scheinbar mühelos zwischen Emotionen, Rollen und Stimmungen wechselten. Langanhaltender Applaus belohnte die überzeugende Leistung der Theatergruppe, die mit präzisem Gespür für Atmosphäre und feinem Humor den Stoff eines Märchens aus dem Jahr 1812 in die Gegenwart verlegte, in der die Themen Gier und moralische Grenzüberschreitung aktueller denn je erscheinen.


P. Lehner [Schuljahr 2025/26]










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