Katholische Religionslehre


Überblick:

Der JMF-Adventskalender 2022

Mit Padlet erstellt

F. Stöckinger-Hierl [Schuljahr 2022/23]

Vorstellung der Handysammelaktion

Seit Jahren werden am JMF nicht mehr benötigte Handys sowie auch Brillen gesammelt. Die Handys gehen dabei an das katholische Hilfswerk missio, das viele Hilfsprojekte mit den Spendenerlösen der Recycling-Maßnahme fördern kann. Im Rahmen der "Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit" hat sich die Religionsgruppe 6bd zusammen mit Frau Meßmann-Eißele daran gemacht herauszufinden, wie wertvoll Handys als Elektroschrott immer noch sind. Die SchülerInnen gestalteten Plakate, die nach einer kurzen Vorstellung in den Klassenzimmern der Unterstufe aufgehängt wurden. Es ging dabei nicht nur um den nachhaltigen Umgang mit den Rohstoffen und Ressourcen unserer Erde, sondern unter anderem auch um die Problematik von Kinderarbeit und schlechten Arbeitsbedingungen sowie bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen im Rahmen der Rohstoffgewinnung für die Handyproduktion. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann sich zum Beispiel auf https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/handy informieren.

E. Meßmann-Eißele [Schuljahr 2022/23]

Lernen vor Ort – Besuch im Regensburger Dom

Nach zwei Jahren Pause war es endlich wieder möglich, mit den 5. Klassen den Dom in Regensburg zu besuchen, welcher als kulturelles Denkmal für alle SchülerInnen – nicht nur für die katholischen – immer ein besonderes Erlebnis ist! Aufgeteilt auf fünf Gruppen brachten engagierte Domführerinnen den SchülerInnen viel Wissenswertes zur Geschichte und dem Baustil des Doms, aber natürlich auch so manche Anekdote so spannend näher, dass alle fasziniert lauschten, stolz ihr eigenes Wissen beisteuerten und viele Fragen stellten. Eine Gruppe hatte zusätzlich die Möglichkeit, den Eselsturm zu besteigen, da der Vater eines Schülers als Steinmetz in der Dombauhütte arbeitet. In luftiger Höhe erkundeten die SchülerInnen nicht nur einen außergewöhnlichen Arbeitsplatz, sondern hatten auch eine fantastische Sicht auf die Regensburger Altstadt!

E. Meßmann-Eißele [Schuljahr 2021/22]

[Bilder: S. Schirach]

Lernen vor Ort – Besuch der Moschee in Burglengenfeld

Die Beschäftigung mit dem Islam ist im Religions- und Ethikunterricht der 7. Jahrgangsstufe fest verankert: Was liegt da näher, als die Moschee und die dazugehörige Gemeinde vor Ort zu erkunden? Vertreterinnen der dortigen islamischen Gemeinschaft samt Imam zeigten den rund 125 Schülerinnen und Schülern sowie ihren begleitenden Lehrkräften den prächtigen Gebetsraum der Moschee und vermittelten einen lebendigen Eindruck von ihrem religiösen Leben. Im Anschluss standen sie den zahlreichen Fragen, die sich auf Seiten der Schülerinnen und Schüler ergaben, bereitwillig Rede und Antwort, bevor zum Ende des Besuchs noch selbst gebackene Teigtaschen, eine türkische Spezialität, zum Probieren angeboten wurden. So blieb den Besuchern nur zu danken für die überaus herzliche Gastfreundschaft!

C. Vogl [Schuljahr 2021/22]

Backen. Teilen. Gutes tun.

Unter diesem Motto stand die SOLIBROT-Aktion, die Schüler*innen der Klasse 7a am Tag der offenen Tür zugunsten von MISEREOR durchführten: Dafür haben sie eifrig Brot und Kuchen gebacken und gegen eine kleine Spende zum Probieren angeboten. Die Spendeneinnahmen von 380 Euro kommen nun dem Hilfswerk MISEREOR zugute, das sich in zahlreichen Projekten für Menschen in Not einsetzt. Dabei wurden während der Fastenzeit vor allem die Menschen in den Blick genommen, die unter den Folgen des Klimawandels besonders stark zu leiden haben (siehe dazu die Aktion #klimafasten der Fachschaft Religion).

Die Fachschaft Religion bedankt sich herzlich bei all den Spender*innen und fleißigen Helfer*innen, die zum Gelingen dieser Spendenaktion beigetragen haben!

C. Vogl [Schuljahr 2021/22]

#klimafasten - Die Fastenzeit nutzen für weltweiten Klimaschutz

In den kommenden Wochen lädt dich die Fachschaft Religion des JMFs ein, jede Woche mit einer neuen Idee in kleinen Schritten am #klimafasten teilzunehmen:

Mit Padlet erstellt

C. Vogl [Schuljahr 2021/22]

Pressefreiheit und Gitterpommes

Der Einfluss der Politik auf die Berichterstattung der Medien – Gewalt gegen Journalisten – Die Rolle der Presse in der Gesellschaft. Es gab viele Themen, die Roman Deininger mit den Schülern der Q11 des JMF Gymnasiums Burglengenfeld zu besprechen hatte.

Roman Deininger hatte in den letzten Wochen als CSU- und Söder-Experte der Süddeutschen Zeitung viel zu tun, und so kam er auch zum Vortrag der Q11 direkt aus einem Interview mit Markus Söder. Trotzdem nahm er sich am Donnerstagnachmittag gerne Zeit, um mit 40 SchülerInnen des JMF Gymnasiums Burglengenfeld digital über seinen Blick auf die Presse, die Freiheit und das aktuelle politische Geschehen zu sprechen und zu diskutieren. Auf Einladung des W-Seminars „Grenzenlose Möglichkeiten – verlorene Freiheit“ im Fach Katholische Religionslehre berichtete er vom Wert und der Gefährdung der Freiheit in seiner täglichen Arbeit als politischer Reporter.


Roman Deiniger [Foto: SZ / J. Berr]

„Mir sagt keiner, was ich schreiben soll.“ Er könne über die gesamte Bandbreite der Gesellschaft berichten. Das, so Deininger, ist eine der größten Freiheiten, die ihm sein Beruf bietet. Seine Freude an der Arbeit als Journalist war in jedem Moment des Vortrags spürbar, gleichzeitig wurde aber auch deutlich, welche Verantwortung für ihn mit diesem Beruf einhergeht. Die Presse als Wächter der Demokratie, die den Mächtigen genau auf die Finger schaut und Missstände – von den Panama Papers bis zu den Maskendeals – aufdeckt. Trotzdem begegnen auch ihm immer wieder Vorwürfe, dass „die Presse nur schreibe, was die da oben wollen“. Diese abschätzige Haltung gegenüber der Presse zeigt sich auch in immer mehr Übergriffen auf Journalisten. So stuft etwa die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ die Pressefreiheit in Deutschland aktuell nur noch als „befriedigend“ ein. Mit Verweis auf aktuelle Recherchen und Enthüllungen betont Deininger, welche bedeutende Rolle der freien Presse in einer funktionierenden Demokratie zukommt. Er macht aber auch deutlich, welcher Gefahr sich seine KollegInnen in anderen Ländern, aber eben teilweise auch in Deutschland, aussetzen. Dabei wies er auch auf die Attacken auf Journalisten am Rande der Demonstrationen der sogenannten “Querdenker” hin.

Im Anschluss an seinen kurzweiligen Impulsvortrag folgte eine ergiebige Diskussion und Fragerunde. Die SchülerInnen konnten dadurch nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der großen und kleinen Politik werfen, sie erlebten auch immer wieder, wie Deininger bei allem Humor und eigener Meinung um ein ausgewogenes Bild in seinen Erzählungen bemüht ist. Die SchülerInnen besprachen mit Roman Deininger, der wenige Stunden zuvor noch ein Interview mit Markus Söder geführt hatte, beispielsweise ihren eigenen Eindruck von den Protagonisten im Kandidaten-Streit der Union sowie dessen Nachwirkungen.

Davon ausgehend berichtete Deininger von der Bedeutung, das richtige Verhältnis von Nähe und Distanz zu PolitikerInnen aufzubauen, um einerseits möglichst viele Informationen zu erhalten, andererseits aber auch genug Abstand zu haben, um objektiv zu bleiben. Humorvoll sprach er über Situationen, in denen ihm dieser Balanceakt nicht geglückt ist: dann etwa, wenn er von einem Interviewpartner im Schnellrestaurant lautstark zu einer Portion Gitterpommes eingeladen wird. Alles in allem bekamen die SchülerInnen im Gespräch mit Roman Deininger nicht nur den Wert und die Bedeutung freier und kritischer Berichterstattung vor Augen geführt, sondern erlebten eben wegen manch persönlicher Anekdoten auch einen kurzweiligen Vortrag.

A. Grabmaier [Schuljahr 2020/21]