Französisch

Eine Flugreise in Richtung frankophoner Horizonterweiterung

Eine Reise in die Berge oder an den Strand mitten im Oktober, weit weg von jeglichem Schulstress.
Klingt zu schön, um wahr zu sein? - Nicht für das JMF-Gymnasium im Schuljahr 2020/21!

Mit ein wenig Fantasie konnte nämlich die Schulfamilie des JMF in das virtuelle Flugzeug der „JMF-Air“ des P-Seminars Französisch steigen und dabei im Rahmen der frankophonen Woche mittels einer imaginären Weltreise durch französischsprachige Länder ihren Horizont erweitern.
Der seit Monaten geplante Flug startete am 13. Oktober 2020 auf der Onlineplattform Mebis und führte zunächst nach Paris. Die „Bordcrew“ des P-Seminars stimmte hierbei während des „Flugs“ auf der Webseite mit ansprechenden Bildern von Bergen und Stränden sowie einigen schriftlich verfassten Borddurchsagen auf die anstehenden Ereignisse und Abenteuer ein.
In Paris „angekommen“, sollte jedoch die Hoffnung auf einen Entspannungsurlaub für die Passagiere sehr bald dahin sein: Die Reiseteilnehmer*innen wurden indirekte Zeugen eines Mona-Lisa-Raubs im Louvre! Sogleich erhielten sie im Anschluss die Möglichkeit, die Verfolgungsjagd des Verbrechers durch die zwei französischen Agenten Eugen und Eugenia in Echtzeit mittels Geschichten auf Mebis und auf Plakaten im Schulhaus mit zu verfolgen. Nebenher konnten die Krimifans, egal ob Lehrer oder Schüler, bei den Ermittlungen selbst tätig werden und die Kommissare unterstützen, indem sie Fragen zu den Geschichten beantworteten. Dadurch nahmen sie gleichzeitig auch an dem vom P-Seminar veranstalteten Quiz-Wettbewerb teil. Für die erbrachten Mühen wurde jede(r) Teilnehmer*in des Wettbewerbs mit einem Souvenir der Reise als kleines Dankeschön belohnt. Die besten unter ihnen durften sich wiederum über außergewöhnliche Sonderpreise wie Kopfhörer, Handtücher oder Taschen, die durch Sponsorenspenden bereitgestellt werden konnten, freuen.

Die glücklichen Gewinner*innen aus den Top 8:
Güntner Ronja (5b); Mauerer Klara (6a); Schrimpf Philip (8a); Prasch Christopher (8c); Ziegler Vinzenz (9d); Olik Laura (10a); Sippel Judith (Q12); Maurer Stefan (Q12)
[Bild: E. Schmid, Q12 im Schuljahr 2020/21]

Auch der anfänglich versprochene Urlaubsflair auf der nervenaufreibenden Reise durch Länder wie der Schweiz, der Elfenbeinküste, Kanada oder Vietnam, blieb für die Hobby-Detektiv*innen nicht aus: So erhielten die Teilnehmer*innen der imaginären Reise neben den Preisen auch exklusive Einblicke in die Kulinarik, Kultur, Natur und Varietäten der jeweilig besuchten Länder sowie neues Wissen über die „Organisation der Frankophonie“ (ein Zusammenschluss aller frankophonen (= französischsprachigen) Länder dieser Welt, deren Jubiläum des 50-jährigen Bestehens die ausschlaggebende Inspiration für die Gründung dieses P-Seminars gewesen war). Außerdem kreierte das P-Seminar nicht nur virtuell, sondern auch „reell“ im Schulhaus mittels farbenfroher Dekorationen und kreativen Plakaten eine Reiseatmosphäre am JMF, damit auch weniger reiselustige Mitglieder der Schulfamilie an der Fantasie-Reise teilhaben konnten.
Das Feedback für die Gestaltung des Schulhauses sowie für die gesamte „Reise“ fiel dabei seitens der Schüler- und Lehrerschaft sehr positiv aus, was für das P-Seminar und dessen Leiterin Frau Zitzler eine erfreuliche Bestätigung für ihre monatelange Arbeit darstellte. Letztere gestaltete sich aufgrund der Pandemie als äußerst herausfordernd, nicht zuletzt durch die zahlreichen hygienetechnischen Anpassungen im „Reiseplan“. Im Rahmen dieser Adaptionen sah sich das P-Seminar unter anderem gezwungen, die angesetzten Aktionen in ausgewählten Französischklassen sowie die geplante „Schnitzeljagd durch frankophone Länder“ im Schulhaus leider abzusagen.
Doch einen kleinen Trost gibt es für die betroffenen Schüler*innen dennoch: Aufgehoben heißt nicht gleich aufgehoben – schließlich könnte ein zukünftiges P-Seminar einen neuen Flug- bzw. Reiseversuch in den Klassen starten – unter besseren Flugbedingungen, versteht sich.

Franziska Leibl, Q12, P-Seminar Französisch


Kuchenverkauf des P-Seminars im Januar 2020