Imkern
Bayernwerk spendet Bienen-Schaukasten zum 10. Geburtstag
Die Bayernwerk AG unterstützt die Arbeitsgemeinschaft Imkern am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld. Matthias Löhlein, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung, Digitalisierung & Nachhaltigkeit, überreichte einen Bienen-Schaukasten an Studiendirektor Ralph Conrad, Mitarbeiter der Schulleitung, und Lehrerin Birgit Amann, die die AG Imkern betreut.
Matthias Löhlein sagte, das Burglengenfelder Gymnasium und das Bayernwerk teilten das Engagement für Klima-, Umwelt- und Naturschutz sowie Energieeffizienz. Die Schule setze immer wieder neue Projekte in diesem Themenbereich auf und sei dafür bereits dreimal mit dem Bürgerenergiepreis Oberpfalz ausgezeichnet worden, den die Bayernwerk Netz GmbH zusammen mit der Regierung der Oberpfalz verleiht.
Nun habe man gehört, dass die AG Imkern am Gymnasium in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag feiert. „Wir haben auch gehört, dass sich die Imkerinnen und Imker der Schule über einen Bienen-Schaukasten freuen würden“, sagte Christopher Reith, Referent für Nachhaltigkeit beim Bayernwerk und selbst Imker. In so einem Schaukasten können Kinder und Jugendliche die Bienen bei ihrer Arbeit beobachten, ohne sie zu stören. „Man lernt also viel über die Abläufe in einem Bienenstock, ohne dass die Gefahr besteht, gestochen zu werden“, so Matthias Löhlein.
Ralph Conrad und Birgit Amann dankten den Bayernwerk-Vertretern für die Unterstützung, ebenso Michael Schöberl, dem Vorsitzenden des Imkerverein Burglengenfeld-Maxhütte-Haidhof. Und dann ging’s schnell rein ins Fachsimpeln. Denn auch bei dem Energieversorgungsunternehmen gibt es fast 40 Imkerinnen und Imker, die ihre Bienenvölker an Standorten in ganz Bayern betreuen. Zum Geschenk an die Schule gehörten daher auch 30 Gläser Bayernwerk-Honig. „Ich bin schon gespannt, ob er geschmacklich mit eurem Schulhonig mithalten kann“, sagte Löhlein.

Matthias Löhlein (4. v. li.) und Christopher Reith (2.v.li.) vom Bayernwerk überreichten der AG Imkern des Gymnasiums einen neuen Bienen-Schaukasten. Darüber freuten sich Betreuungslehrkraft Birgit Amann (li.) und Ralph Conrad (4.v.re.), Mitarbeiter der Schulleitung. [Foto: Michael Hitzek]
Die Anfänge
Durch das P-Seminar „Imkern“ (Abiturjahrgang 2015) wurden in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Burglengenfeld-Maxhütte-Haidhof drei Bienenvölker an der Schule etabliert. Ziel war es zunächst, die Teilnehmer des Seminares in das Imkerhandwerk einzuführen und nebenbei die Vorbereitungen für eine Arbeitsgemeinschaft zu treffen, die das Imkern auch nach Ende des Seminares an der Schule weiterführen sollte.

Die P-Seminar-Teilnehmer bei der Übergabe der Völker
Preise
Das Projekt und seine Nachhaltigkeit überzeugten bei mehreren Wettbewerben:
- Der P-Seminarpreis der Oberpfalz ging 2015 an das P-Seminar Imkern.
- Ebenso konnte der Umwelltförderpreis „Die grüne Hand“ gewonnen werden.
- Der größte Erfolg war jedoch der Gewinn des bundesweiten Umweltwettbewerbs „Futurino“, bei dem das Projekt durch eine Jury mit zwei weiteren Projekten in die Endrunde gewählt wurde. Im anschließenden Online-Voting konnte sich das Projekt „Imkern“ durchsetzen und gewann 10 000 Euro. Damit konnte der Bau eines kleinen Lehrbienenstandes auf dem Schulgelände in Planung genommen werden.
Honigverkauf
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Der schuleigene Honig mit dem selbstentworfenen Ettikett wird jedes Jahr am Schulfest verkauft. Der Erlös wird in die Beschaffung neuer Ausrüstung investiert. |
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Die Arbeitsgemeinschaft Imkern
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Mittlerweile hat die Arbeitsgemeinschaft Imkern die Betreuung der Schulbienenvölker übernommen. Während im ersten Halbjahr in unregelmäßigen Treffen die Ausrüstung gewartet wird oder Rähmchen gebaut werden, startet das Bienenjahr mit den praktischen Arbeiten Mitte/Ende Februar, je nach Wetterlage. Die Schüler führen dabei selbstständig die Kontrollen der Völkerstärke durch, füttern bei Bedarf, treffen Vorkehrungen zur Schwarmverhinderung und ernten schließlich die Früchte ihrer Arbeit beim jährlichen Honigschleudern und –abfüllen. Vor dem Winter werden dann noch Maßnahmen zur Varroabekämpfung eingesetzt, um die Bienenvölker vor diesem Schädling zu schützen. |
Der LehrbienenstandIm Frühjahr 2017 wird der Lehrbienenstand fertiggestellt. Jetzt hat die Arbeitsgemeinschaft ihr eigenes Reich zur Aufbewahrung der Gerätschaften, für Schulungszwecke und für das Honigschleudern. |
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