Theater
Überblick:
- Bühne voller Leben: JMF überzeugt bei den Bayerischen Theatertagen
- Glanz, Humor und Tiefgang – Unterstufentheater setzt starke Akzente!
- Seid Euch mal nicht zu sicher - Verabschiedung von Verena Müller
- Standing ovations für Theaterstück der Mittelstufe
- Bühne frei – für KIDNAP Royal!
- Die Mittelstufentheatergruppe lädt ein zu „Die VORSTELLUNG – Thomas Mann meets Die Ärzte“
- Ist Rache wirklich süß? Theateraufführung der Oberstufe
- Die Oberstufentheatergruppe des Gymnasiums lädt ein zu Kill Ill
- Spiel-Platz 24 – Mittelstufe experimentiert mit Theater und Film
- "TRUST - Ein Mutausbruch"
- Eindrücke von der Theateraufführung der 6./7. Klassen „Die Märchen-GmbH“
- "TRUST - Ein Mutausbruch"
- Irrwitz irre witzig - Oberstufentheatergruppe des JMFG präsentiert Eigenproduktion
- Die Oberstufentheatergruppe des Gymnasiums lädt ein
- Was ist eigentlich ein Wortabschneider?
- „CLUEDO – ein mörderisches Spiel“
- Theater am JMFG: How (not) to get a woman - Rap-sody in Bul
- „How (not) to get a woman” - Die Theatergruppe der Mittel – und Oberstufe am JMFG lädt ein
- Theatergruppe der Mittelstufe am JMFG lädt ein zur Mitternachtsbühne
- Lang webe die Kaiserin! - Das Unterstufentheater lädt ein
- ENDLICH WIEDER …
- Rebellion löst sich in Wohlgefallen auf
- Erwachsen zu werden ist nicht einfach
Bühne voller Leben: JMF überzeugt bei den Bayerischen Theatertagen
Mit ihrer Eigenproduktion „KIDNAP Royal“ war die Unterstufentheatergruppe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums unter der Leitung von Agnieszka Hübner Teil der 67. Theatertage bayerischer Gymnasien – ein Festival, das jungen Menschen eine Bühne gibt und weit mehr bietet als nur Applaus: eine intensive Lernerfahrung, die nachhaltig wirkt.
Die Jury lobte das Stück als „bunt und humorvoll“ und würdigte zugleich seine gesellschaftliche Tiefe: Das junge Ensemble lege „zielsicher den Finger in die Wunden einer übersättigten Gesellschaft“. Besonders hervorgehoben wurden originelle Inszenierungsideen, ausdrucksstarke Choreografien und kreative Requisiten, ein Theatererlebnis, das bewegt und nachwirkt.
Doch der wahre Gewinn dieser Reise nach Garmisch-Partenkirchen lag für die 27 Schülerinnen und Schüler jenseits der Bühne: In Workshops, gemeinsamen Theateraktionen und kreativen Begegnungen mit anderen Gruppen aus ganz Bayern konnten sie sich ausprobieren, neue Perspektiven gewinnen und lernen, was Zusammenarbeit wirklich bedeutet. Theater als Schule fürs Leben, mit allem, was dazugehört: Kommunikation, Teamarbeit, Vertrauen, Kompromisse, Mut.
Starke Gemeinschaft statt Einzelrolle
Ob bei der gemeinsamen Arbeit auf der Bühne, beim Karaokeabend, Bubble Ball in der Turnhalle oder beim Discoabend mit Liveband, die Gruppe wuchs in diesen Tagen spürbar zusammen. Viele knüpften neue Freundschaften mit Gleichgesinnten aus anderen Schulen, tauschten sich über ihre Stücke aus und entdeckten, dass Theater verbindet, über alle Unterschiede hinweg.
Auch Schauspieler Sebastian Bezzel (Eberhofer-Krimis), der das Festival mit einem Grußwort umrahmte, betonte, wie wichtig Theater gerade für junge Menschen ist, als Ort für Kreativität, Empathie und Haltungsbildung.
Die Teilnahme an den Bayerischen Theatertagen war damit weit mehr als ein Festivalbesuch: Sie wurde für die JMF-Schülerinnen und -Schüler zu einem prägenden Erlebnis voller pädagogischer Tiefe, sozialem Lernen und kultureller Bildung und vielleicht auch zum Ausgangspunkt einer lebenslangen Leidenschaft für das Theater.

JMF bringt Tiefgang und Kreativität auf die Festivalbühne [Foto: J. Hohlstein]

© TAG Bayern / Lana Marie Krombach, Emilian Haas
A. Hübner [Schuljahr 2024/25]
Glanz, Humor und Tiefgang – Unterstufentheater setzt starke Akzente!
Mit „KIDNAP Royal“ begeisterten 27 Schülerinnen und Schüler ihr Publikum – mit Glitzer, Glamour, Geiselnahme und beeindruckender Bühnenpräsenz. Das ebenso berührende wie skurrile Theaterstück entstand in vollständiger Eigenarbeit, entwickelt von den jungen Darstellerinnen und Darstellern aus den 6. und 7. Klassen unter der Leitung ihrer Theaterlehrerin Agnieszka Hübner.
Mal komisch, mal tiefgründig, manchmal völlig verrückt erzählt das Stück von einem Kind, das im Überfluss lebt und doch die Zuwendung der Eltern vermisst. Eine absurde, humorvolle Abrechnung mit Statussymbolen, emotionaler Kälte und der Frage: Was passiert, wenn man jemanden entführt und dabei sein Herz befreit?
Die Eigenproduktion überzeugte nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury der Theatertage der bayerischen Gymnasien. Im Juli 2025 wird das Stück dort beim Festival in Garmisch-Partenkirchen aufgeführt: https://www.theatertage2025.de/
Die Jury lobt das Spiel als „bunt und humorvoll“ und würdigt das junge Ensemble, das „zielsicher den Finger in die Wunden einer übersättigten Gesellschaft legt“. Besonders beeindruckten die kreativen Requisiten, originellen Inszenierungsideen und die wirkungsvollen Bewegungschoreografien.
Ein Theaterstück, das unter die Haut geht und Spuren hinterlässt.


A. Hübner [Schuljahr 2024/25]
Seid Euch mal nicht zu sicher - Verabschiedung von Verena Müller
Schon 1930 schrieb Thomas Mann die Novelle „Mario und der Zauberer“ mit der er damals schon den Menschen in Deutschland zurief: "Seid Euch mal nicht zu sicher." Wahrscheinlich hätte er eine hochtrabendere Formulierung gefunden, aber darum ging es ihm. Seid Euch nicht zu sicher, dass Ihr nicht in eine blutige, grausame Diktatur hineinrennt.
Seid Euch nicht zu sicher. Die Mittelstufentheatergruppe hat diese Botschaft gehört. Seid Euch nicht zu sicher, dass Unmut über herrschende Zustände nicht ausgenutzt werden kann, um daraus wieder einmal eine vielleicht sogar von einer Mehrheit getragene autoritäre Welt zu schaffen, in der jede Abweichung von der Norm gleich zum Problem und zur Gefahr wird. Mit ihrer Inszenierung „Thomas Mann meets die Ärzte“ haben sie bewusst und auf herausragende Art und Weise ein Zeichen gesetzt und sich klar gegen Rassismus und Diskriminierung positioniert.

Bin ich mir ganz sicher? Diese Frage stellte sich – leider – auch die Theaterlehrerin Frau Müller. Bin ich mir sicher, dass ich in der Schule, in dem Rahmen der da vorgegeben ist, in Bewertungs– und Lehrplanzwängen, den richtigen Ort finde, um weiterzugeben, was ich zu geben habe? Ihre Antwort ist „nein.“
Mehrheitlich lautete die Antwort eigentlich „ja.“ Die Spieler*innen (und wennses zerreißt!) und Schüler*innen reagierten mit Trauer, aber auch mit Dankbarkeit auf die Nachricht. Eine Schülerin schrieb: „Durch Frau Müller haben alle Stücke einen extra Kick bekommen, der jedes einzelne besonders gemacht hat. Sie wird immer eine Inspiration bleiben, ob für weitere Stücke aber auch für unser Leben.“
Vielleicht ist es ja eine bleibende Botschaft: Seid Euch nicht so sicher, hinterfragt Euch, prüft Optionen, hört Euch auch unangenehme Gegenargumente an. Wenn das gelingt, hat Frau Müllers Abschied auf jeden Fall eine gute Spur an der Schule gelegt.
G. Eber [Schuljahr 2024/25]
Standing ovations für Theaterstück der Mittelstufe
Mit großer Spielfreude und Tiefgang präsentierte die Theatergruppe der Mittelstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums am Wochenende ihre diesjährige Produktion mit dem Titel „Die VORSTELLUNG – Thomas Mann meets die Ärzte“. Minutenlange standing ovations am Premierenabend zeigten, auf welche grandiose Art und Weise es den Schülerinnen gelang, mit der tiefgründigen Inszenierung ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen.
Vierundzwanzig Spielerinnen und zwei Bühnentechniker hatten unter der Leitung von Theaterlehrkraft Verena Müller die Novelle „Mario und der Zauberer “ bearbeitet und den Literaturklassiker, der im Jahr 1930 erschien, in die Gegenwart versetzt. Während im Original der fiktiven Familie ein Italienurlaub von den Vorboten des aufkeimenden Faschismus im Italien des frühen 20. Jahrhunderts verleidet wird, entschieden sich die 8. und 9. Klässlerinnen die Handlung auf die Insel Sylt zu verlegen. Mit einem abwechslungsreichen Mix aus Originaltext, selbst verfassten Spielszenen, Tanz und Gesang sowie einem innovativen Bühnenbild aus Bierkästen, die immer wieder geschickt zu neuen Schauplätzen kombiniert wurden, verwandelte die Gruppe den Theaterkeller in eine vermeintliche Urlaubsidylle. Dort erlebt die Regebogenfamilie im Zentrum des Stückes nicht nur rassistische sondern auch homophobe Anfeindungen, die schließlich in einer unheilvollen Zaubershow im Schwarzlicht gipfeln, bei der ein größenwahnsinniger Zauberer und Hypnotiseur alles daran setzt die Masse zu instrumentalisieren. Wie die literarische Vorlage zeichnete das Stück so eine düstere Parabel auf populistische Ideologien, die die Gleichschaltung des Volkes anstreben. Am Ende siegen Zivilcourage und der Mut, Widerstand zu leisten, wo Demokratie und Menschenrechte in Gefahr sind. Den Soundtrack dazu lieferten ausgewählte Lieder der Punkrock-Band „Die Ärzte“, die mit Zeilen wie „Scheint die Sonne auch für Nazis? Ich könnt’s nicht verstehen.“ oder „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ eine treffende Ergänzung zu Manns hochaktuellem Text beisteuerten.

V. Müller [Schuljahr 2024/25]
Bühne frei – für KIDNAP Royal!Glitzer, Glamour, Geiselnahme… und ein Eimer voller Überraschungen! Die Theatergruppe der 6./7. Klasse hat „KIDNAP Royal“ mit eigenen Ideen, viel Kreativität und einem Sinn für das Abstrakte vollständig selbst entwickelt. Entstanden ist ein ungewöhnliches Stück – mal komisch, mal berührend, mal völlig verrückt. Am 11., 12. und 13. Juli präsentieren wir unser Stück um 19.30 Uhr im Theaterkeller des JMF-Gymnasiums. Plätze können per Email unter Der Eintritt ist frei – herzliche Einladung! Es gibt noch Karten für Samstag und Sonntag! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Agnieszka Hübner für die Theater-Unterstufengruppe |
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Die Mittelstufentheatergruppe lädt ein zu
„Die VORSTELLUNG – Thomas Mann meets Die Ärzte“
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Blauer Himmel, Sonnenschein, rauschende Wellen und warmer Sand unter den Füßen. Ist das nicht eine wunderbare VORSTELLUNG? In Thomas Manns Novelle „Mario und der Zauberer“ wird diese Urlaubsidylle empfindlich gestört: „Man verstand bald, daß Politisches umging, die Idee der Nation im Spiele war.“ Aber „[s]oll man »abreisen«, wenn das Leben sich ein bißchen unheimlich, nicht ganz geheuer oder etwas peinlich und kränkend anläßt? Nein doch, man soll bleiben, soll sich das ansehen und sich dem aussetzen, gerade dabei gibt es vielleicht etwas zu lernen.“ Am 04., 05. und 06. Juli präsentieren wir unsere Bearbeitung des Klassikers jeweils um 19.30 Uhr im Theaterkeller des JMF-Gymnasiums. Plätze können vorab per E-Mail an Verena Müller für die Theatergruppe der Mittelstufe [Schuljahr 2024/25] |
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Ist Rache wirklich süß? Theateraufführung der Oberstufe
Vor rund 300 Zuschauern zeigten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums an drei Abenden ein fesselndes Stück in Anlehnung an Dürrenmatts "Besuch der alten Dame". Die Zuschauer bedankten sich mit großem Beifall für die außergewöhnliche Darbietung und verabschiedeten nach der letzten Aufführung den Theaterlehrer Gerhard Eber emotional in den Ruhestand. Verständlich ist es, wenn Claire sich rächt, die schwanger sitzengelassen, aus dem Heimatort weggemobbt, ihr Kind verloren hat und im Bordell gelandet ist. Verständlich, dass sie Jahrzehnte später, endlich unendlich reich geworden, mit ihrem Geld Gerechtigkeit kaufen will. Aber ist es noch verständlich, wenn sie von den Bürgern ihres Heimatortes verlangt, den damaligen Geliebten Alfred zu ermorden? Kann man ihre Forderung verstehen oder gar gutheißen? Wie kann es sein, dass sich die Bürger dieses Angebot überhaupt ernsthaft durch den Kopf gehen lassen? Warum flieht der Übeltäter – natürlich war es übel, was er getan hat – nicht? Wenn Schauspieler*innen ihre ganze Person einem fiktiven Charakter leihen, stellen sich die Fragen ganz anders: Wie würde ich mich verhalten – als Betrogene, als Betrüger, als scheinbar unschuldige Bürger, die aber sehr wohl ihren Anteil am Geschehen haben. |
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Mit Energie und Leidenschaft, Ironie und Sarkasmus setzte die Theatergruppe diese intensive Auseinandersetzung in starke Bilder um – Wutbürger in ihrem Element, Claire, die ihre bittere Lebensgeschichte in einen Panzer verwandelt hat, Alfred, schwankend zwischen Selbstsicherheit, Panik und Schuldeinsicht, Menschen, die jede noch so üble Tat mit guten moralischen Gründen, ja sogar Notwendigkeiten zurechtbiegen.
Lohnt es sich, Rache zu nehmen? Dürrenmatt und die Theatergruppe verweigern eine letzte Antwort. Hat es sich gelohnt, diese Aufführungen zu besuchen? Egal, ob man die aufgeworfenen Fragen an sich herangelassen hat oder sich einfach „nur“ am souveränen Können der Spieler*innen und an ausdrucksstarken Bildern erfreuen wollte, diese Frage beantworteten die Zuschauer ziemlich eindeutig mit Ja.
Im Anschluss an die letzte Aufführung des Stückes wurde Spielleiter Gerhard Eber verabschiedet. Der engagierte und bei Schülern, Kollegen und Schulfamilie beliebte Lehrer, der seit 2008 jedes Jahr eine Theaterproduktion am JMF auf die Bühne brachte, geht zum Ende des Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand.

Verschiedene Beiträge seiner aktuellen Gruppe, ehemaliger Schüler, der übrigen Theaterlehrkräfte sowie Schulleiter Matthias Schaller brachten mit Worten, Spiel und Musik zum Ausdruck, wie sehr Herr Eber das Schulleben in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hat. In seiner Theaterarbeit, aber auch in seinem Unterricht stand die Persönlichkeitsbildung seiner Schützlinge immer im Fokus. Es gelang ihm stets Spielfreude und Kreativität zu entfachen und gleichzeitig kritisches Denken zu großen gesellschaftlichen Themen zu fördern. Mit Gerhard Eber verlässt ein Pädagoge das Gymnasium, der allen, die mit und von ihm lernen durften, als inspirierender Wegbegleiter in Erinnerung bleiben wird.
V. Müller, K. Then und G. Eber [Schuljahr 2024/25]
Spiel-Platz 24 – Mittelstufe experimentiert mit Theater und Film
Von Donnerstag bis Samstag besuchte die Theatergruppe der Mittelstufe das Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg. Die 27 Spieler und Spielerinnen unter Begleitung der Theaterlehrkräfte Frau Müller, Frau Hübner und Herrn Eber, waren eine von elf Theatergruppen verschiedener Schularten aus ganz Bayern, die sich dort zum Spiel-Platz 24 trafen. Das Experimentalfestival ist eine Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Film an den bayerischen Schulen e.V. und fand in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2022 in Würzburg statt. Anders als bei anderen Events kamen die Teilnehmenden nicht mit einer fertigen Produktion an. Vielmehr entstand die Performance für die Präsentation auf der Bühne vor Ort.
Am ersten Tag luden vielfältige Workshops dazu ein, sich unter Anleitung von Expertinnen und Experten mit Themen wie Tanz, Licht- und Tontechnik, Video als Bühnenbild, Körper und Raum, Material und Recherche zu beschäftigen. Am zweiten Festivaltag erarbeitete jede Gruppe dann eine Präsentation, in der das Gelernte angewendet werden konnte. Passend zur innovativen Form des Festivals sollte die Arbeit der Schülerinnen und Schüler möglichst experimentellen Charakter haben. Die Werkschau vor rund 250 Zuschauerinnen und Zuschauern am Freitagabend beschäftigte sich mit dem Überthema „Ordnung“, das die Teams aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet hatten.
Wir entschieden uns für eine Tanzperformance, die zeigt, dass gerade in der Kunst eine ordentliche Unordnung viel spannender als eine starre Ordnung ist. Die Choreografie untermalten wir mit einem Bühnenbild bestehend aus einer Videoinstallation. Hierfür war in mühevoller Kleinarbeit mit viel Geduld ein Film in Stop-Motion-Technik entstanden.
Abschließend fanden am Samstagvormittag die sogenannten Rückspiele statt. Hierfür bereitete jede Gruppe eine Spiegelung der Präsentation einer zugewiesenen Tandem-Gruppe vor. In einer Art szenischem Feedback griffen wir also Elemente der Aufführung unserer Partnerschule, dem Rhön-Gymnasium aus Bad Neustadt auf und interpretierten diese neu.
Jede Gruppe hatte also die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit das eigene Wissen und Können rund um Theater und Film zu erweitern, zweimal vor Publikum zu spielen und so die eigene Bühnenerfahrung auszubauen. Darüber hinaus wurden freundschaftliche Kontakte zu anderen Theaterbegeisterten aus ganz Bayern geknüpft und der Zusammenhalt der eigenen Gruppe gestärkt.

Einen Einblick liefert auch der folgende TV-Beitrag von TV Mainfranken.
V. Müller für die Theatergruppe der Mittelstufe [Schuljahr 2024/25]
"TRUST - Ein Mutausbruch"

Dieses Jahr beschäftigte sich die Theatergruppe der Mittelstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums mit dem allgegenwärtigen Thema der Angst. Gemeinsam mit Spielleiterin Verena Müller gingen die Jugendlichen diesem Gefühl nach und entwickelten Szenen, die zeigten, wann und wovor sie Angst haben. Angesprochen wurden unter anderem die Angst vor dem Verlust geliebter Personen, die Angst von einer Gruppe ausgeschlossen zu werden und Selbstzweifel, also die Angst, nicht gut genug zu sein. Dam gegenübergestellt wurden Szenen, die zeigten, dass Angst sogar etwas sinnvolles sein kann, ein alter Schutzmechanismus, der in unserer Natur verankert ist. Und schließlich erlebten die Zuschauer mit, wie die Hauptfigur der Eigenproduktion "TRUST - Ein Mutausbruch", die von verschiedenen Spielerinnen verkörpert wurde, ihre Angst überwinden lernte. Zum Einsatz kamen dabei abwechslungsreiche theatrale Darstellungsformen von Videoeinspielungen über Schattenspiel bis hin zu performativen Improvisationen und einer Cheerleading Choreographie. "Man sollte viel öfter einen Mutausbruch haben!" - Mit diesem Aufruf schloss die Gruppe bestehend aus 28 Spielerinnen und Theatertechnikerinnen die Vorstellung. Ihr Publikum mit einer positiven Botschaften und vielen Strategien zum Umgang mit der Angst zu entlassen, war den Schülerinnen besonders wichtig.

V. Müller [Schuljahr 2023/24]
Eindrücke von der Theateraufführung der 6./7. Klassen „Die Märchen-GmbH“



A. Hübner [Schuljahr 2023/24]
"TRUST - Ein Mutausbruch"
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Liebe Theaterbegeisterte, jeder kennt sie, keiner mag sie, und doch können wir ihr nicht immer entkommen - der Angst. Im Rahmen unserer Eigenproduktion "TRUST - Ein Mutausbruch" haben wir, die Theatergruppe der 8. und 9. Klassen, uns damit auseinandergesetzt, wo uns Ängste in unserem Alltag begegnen, was sie mit uns machen, vor allem aber auch wie wir mit ihnen umgehen können. Wir laden Sie herzlich ein, uns auf unserer Entdeckungsreise der Emotionen zu begleiten. Am 05., 06. und 07. Juli präsentieren wir das Stück jeweils um 19.30 Uhr im Theaterkeller des JMF-Gymnasiums. Plätze können vorab per E-Mail an Voraussichtlich wird es im Eingangsbereich auch eine Ausstellung der Fachschaft Kunst geben, die Schülerarbeiten zu den Themen Angst und mentale Gesundheit zeigt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Verena Müller für die Theatergruppe der Mittelstufe |
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Irrwitz irre witzig - Oberstufentheatergruppe des JMFG präsentiert Eigenproduktion
Ist es Irrwitz, sich als „Klimakleber“ auf die Straße zu pappen, weil man damit ja eh nichts bewegt, oder es irre witzig, unser aller Tatenlosigkeit angesichts des Klimawandels zu karikieren? Eigentlich tiefe und ernste Themen, derer sich die Schülerinnen der Oberstufentheatergruppe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld unter der Leitung von Gerhard Eber annahmen, sie aber respektlos satirisch auf die Bühne brachten.
Die Klimakleber*innen, die sich gleich zu Anfang der Eigenproduktion „normal verrückt“ an den Theaterboden kleben, müssen jedenfalls feststellen, dass sie nach kurzer, aber heftiger Auseinandersetzung mit motorisierten Zeitgenossinnen nicht im Knast, sondern in der Psychiatrie landen. Leiden sie etwa an „Klimaangst“, diese Diagnose gibt es wirklich. Das macht Angst – gehört man eventuell doch auch zurecht in die Psychiatrie wie all die anderen mit ihren Obsessionen, narzisstischen Störungen oder den emotional instabilen, manipulativen Menschen mit Borderlinesyndrom?

Da hilft nur: Ausbruch, zurück in die Freiheit, in die schöne Welt der Egozentriker, Machos und Ausbeuter. Eine erschreckende Welt für Menschen, die ihre Herausforderungen bisher in der Sicherheit einer Klinik meistern konnten. Aber auch eine Welt, in der sich psychologische Diagnosen sehr schnell als Spezialbegabungen herausstellen können: Narzissmus als Selbstsicherheit in der Arbeitswelt, obsessives Rechthaben im schulischen Bereich, manipulative Fähigkeiten als nützlich im Umgang mit der Staatsmacht. Aber Ende gut, alles gut: Die Klimakleberinnen lassen sich dann doch – sogar freiwillig – wieder in den safe space, den sicheren Raum der Psychiatrie zurückbringen. In dieser irrwitzigen Realität haben solche Idealisten einfach keinen Platz.

Wenn, wie es auf der Bühne hieß, Lachen auch eine Art ist, sich mit seinen Ängsten auseinanderzusetzen, warum dann nicht auch mit denen vor den Tiefen der eigenen Seele und den Höhen neuer Temperaturrekorde? Schauspielerinnen, die spielen, dass sie nicht spielen wollen, Klimakleber, die Knast für sich selbst fordern, Machos, die sich über die Zügellosigkeit des weiblichen Geschlechts ereifern, Lehrkräfte mit einer Korrekturphobie, und Psychologinnen aus Frankensteins Gruselkabinett. Kaum eine noch so ernste Frage, die nicht zum Lachen reizte, kaum ein Blödsinn, dem kein Tiefsinn innewohnte. Eine rundum gelungene Produktion mit drei vollgepackten Aufführungen, die ein begeistertes Publikum zurückließen.
Die Schauspielerinnen: Anna-Maria Fischer, Alina Schmitten, Antonia Nußstein, Aurelia Richter, Carmen Geh, Emese Boczkó, Juliane Hüttner, Lena Fischer, Maya Müller, Natalia Romanczak, Ronja Hofrichter, Susanne Urban, Viktoria Huber, Viktoria Köppl, Viola Heigl Technik: Christian Meister, Felix Eckinger, Gabriel Engelhardt [Schuljahr 2023/24] |
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Was ist eigentlich ein Wortabschneider?
Die Unterstufengruppe des JMF zeigt ihre Jahresproduktion und verabschiedet Theaterlehrerin Karin Then in den Ruhestand
In der vorletzten Schulwoche zeigte die Unterstufentheatergruppe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums an drei Abenden im Theaterkeller der Schule ihre diesjährige Abschlusspräsentation „Die Wortabschneider“. Vor ca. 300 Zuschauerinnen und Zuschauern spielten 34 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 und 6 unter Leitung ihrer Lehrkräfte Karin Then und Carolin Freiss mit 2 Technikern aus der 9. Jahrgangsstufe eine zauberhafte Eigenproduktion aus Musik, Tanz- und Sprechtheater.
In seiner Begrüßungsansprache fasste Ralph Conrad, Mitarbeiter in der Schulleitung den Inhalt des fesselnden Theaterstücks für das Publikum zusammen: In einem seltsamen Land kosten die Wörter Geld und werden in einer Fabrik hergestellt. Wer sprechen will, muss sich die Sprache aus der Luft fangen oder für die Wörter bezahlen. Wer kein Geld hat, schleicht sich nachts durch die Stadt und sucht in Müllcontainern nach weggeworfenen Wörtern. Aber in der Wörterfabrik rumort es, wenn immer mehr Wörter für den Verkauf hergestellt werden müssen.
Die Inszenierung basiert auf den Ideen und Leseerfahrungen der jungen Theaterspielerinnen und -spieler, die mit großer Spiel- und Bewegungsfreude die Bühne des Theaterkellers in einen Phantasieraum verwandelten. Hervorzuheben sind die sprachliche Präzision, die körperliche Präsenz und die rhythmische Einfühlung der jungen Theaterleute, die zusammen mit ihren Lehrerinnen ein Schuljahr lang an der musikalischen Umsetzung und der choreographischen Gestaltung der Geschichte gearbeitet haben. Die Zuschauer bedankten sich mit großem Beifall für die emotionale Darbietung.
Bewegende Verabschiedung der langjährigen Theaterlehrerin Karin Then
Im Anschluss an die letzte Vorstellung verabschiedeten Spielerinnen und Spieler, Zuschauer, Theaterkollegen*innen sowie die Schulleitung Karin Then mit einem „Stern auf dem Walk of Theater am JMF“ in den Ruhestand.

Frau Then arbeitete seit 1998 als Theaterlehrerin am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium. Sie wirkte zunächst als langjährige Mitarbeiterin und später als Nachfolgerin von Claus Ostermair, dem Gründungsvater des Schultheaters am JMF im Jahre 1980. Frau Then leitete zahlreiche Theaterproduktionen und wurde mit ihren Schülergruppen aus der Unter- und der Oberstufe mehrfach zu den Bayerischen Theatertagen der Gymnasien eingeladen. Ein Lehrauftrag an der Universität Regensburg (Szenisches Lernen), zahlreiche Workshops und die Ausrichtung der Oberpfälzer Kindertheaterfestivals am JMF dokumentieren das fachliche Wissen sowie das Engagement von Karin Then, die sich 25 Jahre lang mit Leidenschaft und Herzblut für das freie und kreative Gestalten nicht nur ihrer Theaterschülerinnen und -schüler eingesetzt hat.
Frau Then dankte zum Abschied Gerhard Eber sowie Verena Müller (beide Fachschaft Theater) für ihre Kooperation in vielen Produktionen sowie Carolin Freiss von der Fachschaft Musik für ihr Mitwirken im Unterstufenstück „Die Wortabschneider“. Zum Abschied wünschte Karin Then der Fachschaft Theater Fantasie und Gestaltungsfreiheit für viele neue Produktionen.
[Schuljahr 2022/23]
V. Müller [Schuljahr 2022/23]
Theater am JMFG: How (not) to get a woman - Rap-sody in Bul
Auf der Bühne wird gerappt, es gibt Breakdance, Nachrichten werden per Insta verschickt, Menschen gecancelt. Endlich passiert einmal was Modernes am Gymnasium, dem Hort der klassischen Bildung und zwar die Adaption eines Stückes von einem hippen Autor, nämlich von … William Shakespeare. Richtig, „die fröhlichen Weiber von Windsor“ haben zwar anderen Melodien gelauscht und Botendienste eher in analoger Form verwendet, sich aber auch schon überlegen gefühlt, andere manipuliert – natürlich nur zu deren Besten. Menschen bleiben Menschen, mit all ihren Abgründen.
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Die Theatergruppe der Mittel – und Oberstufe des Johann-Michael-Gymnasiums Burglengenfeld hatte sich diesen Abgründen gestellt und ihnen Stimme und Gestalt verliehen. Unter der Leitung von Sandrina und Markus Piller, Gerhard Eber und Emre Aggül, welcher für Musik und Tanz verantwortlich war, wurden ihnen allen Leben eingehaucht: Nicht nur dem aus der Zeit gefallenen fetten alten Ritter Fallstaff, der in Gestalt des Rappers und Großmauls Dr. Bro erstand, sondern auch dem eingebildeten Dr. Caius oder den Eltern, die ihre Tochter in eine Ehe nach ihren Vorstellungen „vermitteln“ wollen. Auch dem armen Hascherl Kevin Lauch – sie alle wurden in den unglaublich ausdrucksstarken und witzigen Gestalten der Schauspieler*innen lebendig. Am Ende wird Dr. Bro gecancelt – sollte man denken. Shakespeare wäre nicht Shakespeare und diese Theatertruppe nicht diese Truppe, wenn es da nicht noch einige Wendungen gegeben hätte. In bereits gewohnter Weise waren die Schauspieler*innen nicht auf eine einzelne Rolle fixiert, sondern wechselten Gestalten, Stimmen und Stimmungen immer wieder. So entstanden ständig neue und überraschende Facetten der Rollen. Gut, wenn man dazu Zuschauer*innen im Publikum hat, die diesen Weg mit Freude mitgehen und sich mit großer Begeisterung einbeziehen lassen in das, was da auf der Bühne Gestalt gewinnt. |
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Breakdance live and unplugged: Emese Boczkó, Anna-Maria Fischer, Viola Heigl, Antonia Nußstein, Maya Müller |
Schwarzlicht: Dr. Bro tappt im Dunkeln |
Mitwirkende:
Anna-Maria Fischer, Antonia Nußstein, Aurelia Richter, Carmen Geh, Emese Boczkó, Juliane Hüttner, Lena Fischer, Leon Aschenbach, Marissa Liebl, Maya Müller, Natalia Romanczak, Ronja Hofrichter, Sara Dengler, Susanne Urban, Viktoria Huber, Viktoria Köppl, Viola Heigl, Technik: Christian Meister
Leitung: Sandrina und Markus Piller, Emre Aggül (Musik und Tanz), Gerhard Eber
G. Eber [Schuljahr 2022/23]
„How (not) to get a woman”
Die Theatergruppe der Mittel – und Oberstufe am JMFG lädt ein
Wie kriegt man (k)eine Frau - was ist das heute noch für eine Frage, ein paar Swipes nach links oder rechts, schon ist der Fall erledigt. Das geht heute im 11-Minuten-Rhythmus, hieß es jedenfalls immer. Gut, zu Shakespeares Zeiten war das anscheinend doch noch etwas komplizierter. Wie kompliziert, wie anders als heute, zu Zeiten, als die Machos noch Machos waren, Familienväter noch Familienoberhäupter und junge Mädchen noch brav und gehorsam, das kann man miterleben im Schultheater des JMFG von Freitag, 19.5. bis Sonntag, 21.5. um 19.30 im Theaterkeller des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld. Für die drei Aufführungen am 19., 20. und 21.5., jeweils um 19.30 im Theaterkeller der Schule, können Karten per Email unter
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G. Eber [Schuljahr 2022/23]
Lang webe die Kaiserin! - Das Unterstufentheater lädt ein
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Die Kaiserin lebt ein verschwenderisches Leben. Täglich werden Kleidungsstücke aus Rom, Paris oder Mailand eingeflogen, um schließlich nur einmal getragen zu werden. „Was nichts kostet, ist nichts wert!“, davon ist sie überzeugt. Doch nicht alle ihrer Follower teilen diese Haltung… In seinem bekannten Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, entstanden im 19. Jahrhundert, erzählt Hans Christian Andersen von einem selbstsüchtigen Herrscher, der die Quittung für sein Verhalten erhält, als sein vernachlässigtes Volk ihn hinters Licht führt. Ein veraltetes Szenario oder immer noch aktuelle Gesellschaftskritik? Dieser Frage geht das Unterstufentheater des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums mit einer zeitgemäßen Interpretation des Klassikers nach. Die Schüler*innen präsentieren das Stück „KLAMOTTEN“ am 08., 09. und 10. Juli jeweils um 19:30 Uhr im Theaterkeller des Gymnasiums. Im Eingangsbereich erwartet die Zuschauer*innen außerdem eine Ausstellung von Arbeiten zum Thema Mode aus dem Kunstunterricht, an der verschiedene Klassen beteiligt sind. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Theaterarbeit der Schule sind willkommen. Auf Ihr Kommen freut sich die Theatergruppe der Unterstufe unter Leitung von Frau Müller. |
V. Müller [Schuljahr 2021/22] |
ENDLICH WIEDER …
THEATER!
Die Theatergruppe der Oberstufe des JMFG zeigt am Auf Ihren Besuch freut sich die Theatergruppe der Oberstufe! Eintritt frei. Spenden für die Theaterarbeit der Schule. |
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K. Then [Schuljahr 2021/22]
Rebellion löst sich in Wohlgefallen auf
Die Theatergruppe des Gymnasiums Burglengenfeld brachte „Leonce und Lena“ auf die Bühne – ohne ein echtes Happy End.

Mit viel Spielwitz brachten die Schülerinnen und Schüler Georg Büchners Stück auf die Bühne. (Foto: Michael Schaller)
„Morgen fangen wir noch einmal von vorn an.“ Genervtes Stöhnen ist zu hören, als der neugekrönte König Leonce diesen Satz auf der Theaterbühne des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld spricht. Seine Untertanen auf der Bühne ertragen die Vorstellung nicht, dass sich auch unter ihm nichts an ihrer Lage ändern würde. Weiterlesen auf: https://www.mittelbayerische.de/.
Erwachsen zu werden ist nicht einfach
Beim Mittelstufentheater des JMFG ging es heuer mystisch zu. In einem verfallenen Gewächshaus ist etwas Schlimmes passiert.

Die Schuld und die Erinnerung werden durch Raben symbolisch dargestellt. (Foto: Josef Schaller)
Erwachsenwerden ist nicht einfach! Die Mittelstufen-Theatergruppe am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und dazu unter Leitung von StDin Karin Then eine spannende Geschichte frei nach Motiven des kanadischen Schriftstellers Jordan Tannahill in drei Vorstellungen zur Aufführung gebracht. Das in 15 Szenenfolgen angelegte Theaterstück war angelehnt an dessen Mystery-Thriller "Concord Floral". Weiterlesen auf: https://www.mittelbayerische.de/.






























