Jugend forscht

Überblick:

Zwei Sonderpreise beim Landeswettbewerb Jugend forscht

Bereits seit zwei Jahren beschäftigen sich Hanna Döberl und Emma Zlamal , Klasse 8b, mit ihrem Umweltprojekt „Papier aus altem Laub“. Das Ziel der beiden Jungforscherinnen war es, zur Papierherstellung eine umweltfreundlichere Alternative als Holz zu finden. In unzähligen Versuchen testeten sie die beste Laubart und das beste Mischverhältnis mit Altpapier. Beide sind jetzt wahre Meister im Papierschöpfen und konnten beim Jugend forscht Wettbewerb den diesjährigen Regionalsieg im Fachbereich Biologie holen. Als Regionalsiegerinnen durften sie die Oberpfalz beim Landeswettbewerb vertreten, der pandemiebedingt online ablief. An ihrem virtuellen Stand fand sich sogar Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo ein, der sich das für ihn hochinteressante Projekt von den beiden Forscherinnen erklären ließ und sich sehr beeindruckt von der Idee, vor allem aber von der Umsetzung zeigte. Die beiden Mädchen konnten sogar schon Kontakte zu einem Haselnussbauern knüpfen, der ihnen zum einen den Rohstoff Haselnusslaub für ihre Papierproduktion liefert und zum anderen das Haselnusslaubpapier auch in seinem hofeigenen Laden vertreibt. Emma und Hanna wurden von der Jury mit dem Sonderpreis der Sparkasse ausgezeichnet und gewannen überdies den Sonderpreis für den schönsten Stand. Die Schulfamilie, allen voran Schulleiter Mattias Schaller, gratulieren den beiden Forscherinnen zu ihrem großartigen Erfolg.

B. Amann [Schuljahr 2020/21]

Viele Erfolge für das JMF bei Jugend forscht

Die Arbeit an einem Jugend forscht- Projekt, noch dazu in Verbindung mit einem Regionalsieg, kann die Homeschoolingphase in Coronazeiten sehr viel interessanter und erfreulicher gestalten. Pandemiebedingt fand der Wettbewerb in diesem Jahr zwar nur online statt, doch den positiven Effekt hatten Hanna Döberl und Emma Zlamal aus der Klasse 8b des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums deutlich zu spüren bekommen. Nach ihrem Sieg im Fachbereich Biologie mit dem Projekt „ Papier aus altem Laub“ im letzten Jahr, konnten sie die Jury auch in diesem Jahr mit einer Weiterführung des Projektes überzeugen. Beim Regionalwettbewerb 2020 hatten Hanna und Emma Haselnusslaub als die geeignetste Laubsorte für die Papierherstellung identifizieren und daraus erfolgreich Papier herstellen können. In diesem Jahr schafften es die beiden Mädchen nicht nur, den Haselnussbauern Herrn Stiegler von Franken GeNuss als Rohstofflieferanten zu gewinnen, sondern überzeugten ihn auch von der Qualität und Nachhaltigkeit ihres Papiers und können es nun über den Hofladen des Haselnussbauern vertreiben. Das große Engagement bei der Weiterentwicklung des Projektes war der Jury erneut einen 1. Platz im Bereich Biologie wert. Damit vertreten die beiden JMF-Schülerinnen den Regierungsbezirk Oberpfalz beim diesjährigen Landeswettbewerb Jugend forscht in Regensburg.


Regionalwettbewerb 2020 [Foto: B. Amann]

Viktoria Köppl aus der Klasse 9b hatte sich bei ihrem Projekt einem Phänomen gewidmet, das ihr bei ihrem Hobby, der Imkerei, aufgefallen war. Sie hatte beobachtet, dass sich Wachsmotten auch durch Plastiktüten fressen können und untersuchte nun, ob man dieses Verhalten auch für den biologischen Abbau von Plastikarten nutzen könnte. Mit ihrem Projekt belegte sie den zweiten Platz im Fachbereich Chemie.

Mit der Vermeidung von Mikroplastik im Sport hatten sich Sophie Döberl und Angelina Schmitz aus der Klasse 6d beschäftigt. Sie fanden eine Methode, mit der man durch Farbmarkierungen mit temperaturabhängigem Farbwechsel an Squashbällen herausfinden kann, wann die Bälle die genau richtige Temperatur für das Spiel haben. Sie wurden von der Chemiejury für ihre tollen Experimente und wissenschaftliche Arbeitsweise gelobt.

Mit ihrem Projekt zum ökologischen Waschen aus der diesjährigen schulinternen Wissenschaftsmesse nahm Viktoria Köppl zusammen mit Jonas Hüttner, ebenfalls 9b, mit einem weiteren Projekt am Wettbewerb teil. Die beiden konnten die wirksamste und nachhaltigste waschaktive Substanz identifizieren und belegten den dritten Platz im Bereich Chemie.

Ebenfalls der Wissenschaftsmesse entsprang das Thema „Biolegosteine“. Felix Heydenreich, Philipp Reichel und Lukas Zausinger, Klasse 9b, konnten mit ihren Legosteinen aus zerkleinerten Hanfstängeln und dem großen Nachhaltigkeitsaspekt ihres Projektes den Sonderpreis „ReSet-Plastic“ gewinnen.

Benjamin Kalbeck und Johannes Seidel aus der Klasse 6a ließen sich von Experimenten zum Flugverhalten von Ahornsamen aus dem Natur und Technik Unterricht inspirieren und testeten das Flugverhalten von Schraub-, Gleit – und Fallschirmfliegern. Sie gewannen als Sonderpreis im Fachbereich Physik ein Jahresabonnement der Zeitschrift Geolino.

Kilian Dechant, Viktoria Eisenhut und Philipp Kraus aus der Q 12 hatten sich im Rahmen eines P-Seminares ein Jahr lang mit der Entwicklung ihres Ex-Boards, einer neuen Erfindung im Bereich der Fortbewegung beschäftigt. Unterstützung bekam das Forscherteam dabei von der Firma Läpple. Die Drei holten sich mit ihrem innovativen und technisch ausgefeilten Projekt den 3. Platz im Fachbereich Technik.

Schulleiter Matthias Schaller freute sich sehr, dass sich das Johann-Michael-Fischer Gymnasium erneut sehr gut beim Wettbewerb Jugend forscht präsentieren konnte und gratulierte allen Teilnehmern und den betreuenden Lehrkräften Theresa Beck, Marcus Geh und Birgit Amann zum tollen Gesamtergebnis. Vor allem lobte er das große Durchhaltevermögen und das Engagement der Jungforscher in dieser doch für die Schüler sehr schwierigen, pandemiebedingten Homeschoolingphase.

[Schuljahr 2020/21]

Gymnasium im Preisregen bei Jugend forscht

Zwei Regionalsiege, ein zweiter und ein dritter Platz, der Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“, der Preis für den schönsten Stand und weitere Buchpreise – so lautete die erfolgreiche Bilanz nach der Verkündigung der Preisträger des Regionalwettbewerbs Jugend forscht in Neumarkt. Aber damit nicht genug. Das Johann-Michael-Fischer Gymnasium wurde, dank seiner zahlreichen und vor allem qualitativ sehr hochwertigen Arbeiten, bereits zum dritten Mal mit dem Titel „Jugend forscht Schule Oberpfalz“ ausgezeichnet und ist damit für die Wahl zur bayerischen Jugend forscht Schule nominiert.

Die erfolgreichen Teilnehmer des Gymasiums mit Schulleiterin Dr. Beate Panzer und Juror Marcus Geh (von links), sowie den betreuenden Lehrkräften Birgit Amann und Katharina von Eisenhart Rothe neben Juror Thomas Dengler (von rechts) [Fotograf: Michael Fischer]

Schulleiterin Dr. Beate Panzer nahm den Preis entgegen und zeigt sich von der Kreativität und dem Stehvermögen aller Teilnehmer tief beeindruckt.

Vom Gymnasium Burglengenfeld konnten Melissa Fischer, Eva Maushammer und Antonia Heimler aus der 5. Jahrgangsstufe mit der Entwicklung eines Aufprallschutzes für Holzstifte nicht nur den Regionalsieg im Fachgebiet Technik, sondern auch noch den Sonderpreis für den schönsten Stand der Ausstellung gewinnen und dürfen sich jetzt auf einen einstündigen Rundflug über Neumarkt freuen.

Im Fachgebiet Biologie kamen nicht nur die Sieger, Emma Zlamal und Hanna Döberl (beide 7b) mit ihrem Projekt „Papier aus altem Laub“, sondern auch die Zweitplatzierten Lena Stiegler, Franziska Wagner und Laura Olik (alle 9a) vom Burglengenfelder Gymnasium. Beide Projekte wurden schon auf der schuleigenen Umweltmesse vorgestellt. Während Emma und Hanna mit Laub erfolgreich einen Ersatzstoff für den Holzanteil bei der Papiergewinnung gefunden haben, beschäftigten sich Lena, Franziska und Laura mit der Vermeidung von Müll beim Einkauf. Sie entwickelten eine besondere Tasche, mit der man unverpackte Ware zeitsparend einkaufen kann.

Linus Eisenhut untersuchte den altbewährten Dämmstoff Stroh auf seine Einsatzmöglichkeit bei der Gebäudedämmung und gewann damit den Sonderpreis für nachwachsende Rohstoffe.

Lorenz Flieder und Louis Braun nutzten natürlich vorkommende Temperaturunterschiede z.B. zwischen Luft und Boden oder Luft und Wasser bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen für die Stromerzeugung. Ihr Projekt schaffte es in der Kategorie Physik auf Platz 3.

Buchpreise wurden zum einen für die Untersuchung der Bakterienentwicklung auf plastik- und nicht plastikverpackten Strohhalmen von Lilli Gahn, Magdalena Schweiger, Samantha Vidal Hernandez (alle 5a), sowie für die Chemiearbeiten „Vergleich von Polyester und Baumwolle“ von Magdalena Eißele, Maya Zlamal, und Julia Schatz und „Die Untersuchung regionaler Gewässer“ von Dominik Maurer, Ludwig Sigl und Leonard Stark (alle 9a) vergeben. Der automatische Gießroboter von Simon Wagner, Karl Theis und Felix Eckinger (6a und 6c) wurde in der Sparte Technik ebenfalls mit einem Buchpreis belohnt.

Zwei interessante Tage in Neumarkt mit viel Gelegenheit zum Austausch gingen für die Burglengenfelder Schüler sehr erfolg- und lehrreich zu Ende.

B. Amann [Schuljahr 2019/20]

„Spring!“

... lautete das Motto des diesjährigen Jugend forscht Wettbewerbs und gemeint war damit wohl der geistige Sprung in Unbekanntes, Neues und Interessantes. Insgesamt sieben Projektgruppen aus den Fachgebieten Biologie, Geo-und Raumwissenschaften und Technik wagten diesen Sprung und gingen ins Rennen um die besten Platzierungen und besonderen Auszeichnungen.

Viktoria und Simon Köppel (Klasse 6 und 9) untersuchten den Bakterienbefall bei Spülschwämmen. Sie testeten dazu verschiedene Typen von Schwämmen, Spülmitteln und Lagerunsarten der Schwämme. Die Geschwister erreichten mit ihrer Arbeit den Regionalsieg in der Kategorie Schüler experimentieren Biologie und qualifizierten sich für den Landeswettbewerb Bayern in Dingolfin, bei dem sie mit einem Sonderpreis der BMW Holding ausgezeichnet wurden.

Nina Schmitt, Fabian Demel und Max Deml (alle Q12) starteten im Fachbereich Technik mit ihrem Projekt "Roombots", für das sie drei Roboter für das passgenaue Verlegen eines Parkettbodens programmierten und bauten.

Emma und Maya Zlamal (Klasse 5 und 7) und Victoria Graf (Klasse 7) beteiligten sich mit einem Projekt, das darauf ausgelegt war, die Weihnachtsstimmung mit ihren herrlichen Düften und einem prächtigen Weihnachtsbaum möglichst lange zu erhalten. Ihre Ergebnisse belohnte die Jury mit einem dritten Platz im Fachbereich Biologie.

Dass man im eigenen Garten immer wieder Neues entdecken kann, bewies das Projekt von Alina Schmitten (Klasse 5). Sie untersuchte die unterschiedliche Verbreitung der schwarz-gelben Schnirkelschnecken in ihrem Garten. Von der Jury wurde Alina mit dem Sonderpreis im Fachbereich Biologie, Altersstufe Schüler experimentieren ausgezeichnet, einem Jahresabo für das Heft "Geolino".

Katrin Zwicknagl, Judith Sippel und Nadja Brey (alle 9a) wollten anhand von Geweihproben untersuchen, wie hoch die Schadstoffbelastung in den Wäldern unserer Region ist. Dazu eigneten sie sich Wissen an, das weit über ihre Jahrgangsstufe hinausging. Die Jury vergab für diese Arbeit den dritten Platz in der Alterklasse Jugend forscht im Fachbereich Biologie. Und die drei konnten auch noch einen zweiten Preis einheimsen: Sie gewannen den Sonderpreis für den schönsten Stand.

Katarina Haberzettl, Bastian Dörk und Leon Aschenbrenner (Klasse 5) stellten sich die Frage, warum Äpfel braun werden und wie man das verhindern kann. Für ihr Projekt wurde ihnen der Sonderpreis des Lions Club zugesprochen.

Ebenfalls einen Sonderpreis des Lions Clubs erhielten Eva Reichel, Anna Arnold und Eileen Ernst, die das "Schulklima" untersucht hatten. Die drei führten schon seit Wochen Messungen zum CO2-Gehalt in den Klassen- und Fachräumen der Schule durch.

[Schuljahr 2017/18]